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GERMANWATCH - Zeitung Nr. 4 / 2004

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Aktion
Warum den Kopf in den Sand stecken?
Hauptthemen
Aufgewirbelt
Nach Jahren der Flaute gibt es Rückenwind für den globalen Klimaschutz
Nicht viel Zeit zum Feiern
Karsten Sach: "EU muss Kyoto umsetzen und voranschreiten"
Mehr als 2 Grad sind untragbar
Interview mit Jennifer Morgan vom WWF
Blick ins Auge des Hurrikans
Die "Klimaexpedition" bringt Satellitenbilder ins Klassenzimmer
Katastrophenschutz für die Ärmsten
Eine Klimaversicherung für die Landbevölkerung in Entwicklungsländern ist notwendig!
Kurzmeldungen
Land unter in Bangladesch
e-mission 55 half Kyoto auf die Sprünge
Vermittlung von Germanwatch, dem WWF und e5
atmosfair - klimabewusstes Reisen
Positive Bilanz der ersten Monate
Rückenwind für nachhaltige Geschäftsberichte
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Prof. Christian-D. Schönwiese, Direktor der meteorologischen Arbeitsgruppen des Instituts für Meteorologie & Geophysik der Universität Frankfurt/Main

Der globale und regionale Klimawandel, auf den wir Menschen seit Beginn des Industriezeitalters immer stärkeren Einfluss nehmen, ist nicht nur ein hochaktuelles wissenschaftliches Thema, sondern auch eine Herausforderung für Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik. Seit Jahren schätze ich daher das Engagement von Germanwatch sehr und freue mich über den stets sachlichen Umgang mit dem sensiblen Thema Klimawandel.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

die russische Ratifikationsurkunde liegt  bei der UNO, der Countdown zum Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls läuft. Für den Klimaschutz ist das ein wichtiger Schritt - auch Germanwatch hat dafür jahrelang gekämpft. Für uns und Klimaschutzaktivitäten weltweit bedeutet dies keine Verschnaufpause, sondern kraftvolles Durchstarten! Immer mehr Verantwortliche weltweit sprechen sich für eine effizientere Energienutzung und für mehr erneuerbare Energien aus, China hat ein ehrgeiziges Programm mit diesen Zielen vorgelegt. Doch dies ist vor allem durch die Beschaffungsseite - etwa die hohen Ölpreise - begründet. Die Verbindung zum Klimaschutz muss die Europäische Union herstellen. Sie muss Vorreiter sein, zumal nach Bushs Wahlsieg von der US-Regierung keine bedeutenden Impulse ausgehen werden. Damit eröffnen sich auch wirtschaftliche Chancen, die neue, klimaverträgliche Technologien bieten. Germanwatch ist eine der in Deutschland im Klimaschutz aktivsten Organisationen, die gehörig Dampf macht. Über Ihre Unterstützung freuen wir uns, und allen Mitgliedern und Spendern möchte ich herzlich danken.

Dr. Manfred Treber
Klima- und Verkehrsreferent

Diese Zeitung erschien am 13.12.04 als Beilage in der taz

Impressum
Redaktion Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Ralf Willinger

Diese Ausgabe wurde gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und die Stiftung Umverteilen. Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber wieder und stellen nicht die offizielle Meinung unserer Förderer dar.


zuletzt geändert am 15.12.04