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> Nr. 3/05
Fairer Handel statt Almosen! Helfen
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Im November wird die EU-Kommission
voraussichtlich über die Reform der Zuckermarktordnung entscheiden.
Die vorgesehene Senkung des Zuckerpreises in der EU würde besonders
Kleinbauern in den ärmsten Entwicklungsländern hart treffen.
Gleiches gilt für die hochsubventionierte Überproduktion von
Zucker in der EU: Es ist zu befürchten, dass mithilfe europäischer
Steuergelder weiter Billigzucker in Entwicklungsländer exportiert
wird und dort die Zuckerpreise drückt.
Diese Politik schadet Bauern im Süden
wie im Norden und nutzt vor allem der Zuckerindustrie. Darum fordert Germanwatch
in einem Brief an die EU-Kommissare unter anderem:
-
einen besseren Marktzugang zur EU für
den Zucker aus Entwicklungsländern (AKPs & LDCs) sowie finanzielle
und technische Hilfe für diese Länder
-
Senkung der EU-Zuckerproduktion unter
90% des Eigenverbrauchs
-
Stopp des Exports von direkt oder indirekt
subventioniertem EU-Billig-Zucker
-
faire Zuckerpreise, damit Bauern im
Süden und im Norden überleben können
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die EU-Kommission!
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zuletzt geändert
am 3.10.05