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Für eine naturverträgliche, sozial gerechte Landwirtschaft - weltweit!  Helfen Sie mit!


Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Mitglieder und Freunde,

jedes Jahr werden alleine in Deutschland 6 Milliarden Euro an EU-Steuergeldern an landwirtschaftliche Betriebe gezahlt - doch keiner weiß, welche Betriebe wie viele Subventionen bekommen und wofür. Das ist ein Skandal!

Gemeinsam mit Partnern hat Germanwatch deshalb eine Initiative für die Offenlegung der EU-Agrarsubventionen gestartet (www.wer-profitiert.de). Wir wollen keine Abschaffung dieser Subventionen, sondern einen konsequenten Richtungswechsel:

Künftig sollen nur Betriebe finanziell gefördert werden, die naturverträglich wirtschaften, die unsere Kulturlandschaft und Artenvielfalt erhalten und die viele Arbeitsplätze schaffen. Die Förderung intensiver Massenproduktion muss zurückgefahren werden. So würde die Produktionsmenge in der EU sinken und Märkte in den Entwicklungsländern würden nicht mehr unter dem Wettbewerbsdruck subventionierter EU-Billigprodukte leiden.

Die starke Lobby der Agrar- und Ernährungsindustrie setzt all ihre Macht ein, um den notwendigen Richtungswechsel zu verhindern. Das dürfen wir nicht zulassen!

Helfen Sie uns dabei, weiter eine starke Gegenlobby zu sein - für eine naturverträgliche, sozial gerechte Landwirtschaft in Deutschland, Europa und weltweit, den Erhalt der Umwelt und faire Welthandelsbedingungen!

Dafür danken wir Ihnen schon jetzt herzlich!

Michael Windfuhr
Germanwatch-Vorstand
 

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zuletzt geändert am 21.8.06