Ein stark ansteigender Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzungen in erschreckendem Ausmaß sind die Schattenseiten des wirtschaftlichen Aufschwungs. Der Blick nach China lässt die westliche Welt ihre eigenen Probleme wie in einem Vergrößerungsspiegel erkennen.
Der diesjährige Bericht des Worldwatch Instituts ist ein Plädoyer, im Aufstieg Asiens eher die Chancen als die Bedrohungen für eine weltweit nachhaltige Entwicklung zu sehen.
Die deutsche Ausgabe enthält ein zusätzliches Kapitel von Klaus Milke, Vorstandsvorsitzender von Germanwatch, zum Thema Verantwortung transnationaler Unternehmen. Er zeigt Wege auf, um soziale und ökologische Standards international durchzusetzen, wenn staatliche Regulierungen nicht ausreichen.
PAULA SCHEIDT
"Zur Lage der Welt 2006 - China, Indien und unsere gemeinsame Zukunft", herausgegeben vom Worldwatch Institute in Zusammenarbeit mit der Heinrich- Böll-Stiftung und Germanwatch.
Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2006, 319 Seiten, ISBN 3-89691-628-9, 19,90 Euro, erhältlich im Buchhandel.
Einen Bericht von der Vorstellung
der deutschen Ausgabe des neuen "Berichts zur Lage der Welt" am 18. Mai
2006 in Berlin mit Bundesministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, Oystein
Dahle vom Worldwatch Institute, Klaus Milke von Germanwatch und Ralf Fücks
von der Heinrich-Böll-Stiftung sowie weitere Informationen zum Bericht
finden Sie hier.