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GERMANWATCH - Zeitung Nr. 2 / 2006

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Aktion
Für mehr Klimaschutz und Klimagerechtigkeit! Helfen Sie mit!
Themen
Für den Klimapolitik-Wandel!
Das Klima wandelt sich - kommt endlich auch die Wende in der Klimapolitik?
Interview mit Sigmar Gabriel
"Ohne Hoffnung wäre ich nicht Umweltminister"
Eine Hochkultur schmilzt weg
In Laddakh im Himalaja verschwinden die Gletscher - und damit die Lebensgrundlage der Menschen
Klimawandel trifft arme Länder am härtesten
Neuer Klima-Risiko-Index vorgestellt - Germanwatch-Kampagne für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit wird fortgesetzt
Nicht alles Gold glänzt an der Goldküste
Der Goldabbau in Ghana geht auf Kosten von Bevölkerung und Umwelt
Kurzberichte
Kommentar
Eine Frage der (Klima-)Gerechtigkeit
Perspektiven für Afrika
NGO-Forderungen an die deutsche EU-Präsidentschaft werden übergeben
Eine unbequeme Wahrheit
Neuer Kinofilm zum Klimawandel
Klimapolitik: Stiglitz fordert WTO-Sanktionen gegen die USA
Ex-Chef-Ökonom der Weltbank meldet sich zu Wort
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Arved Fuchs, Expeditionsleiter und Buchautor, gerade aus Grönland zurückgekehrt

Der Klimawandel ist nirgendwo so deutlich abzulesen wie in der Nordpolarregion. Die Arktis ist eine Art Frühwarnsystem, dort vollzieht sich der Wandel besonders dramatisch. Die Gletscher schmelzen ab, die Eisdecke auf dem Nordpolarmeer geht drastisch zurück. Mit den Folgen der Klimaerwärmung werden alle Klimazonen und alle Menschen dieser Erde konfrontiert werden.

Germanwatch stellt ein wichtiges Bindeglied dar, indem es eine allgemein verständliche Übersetzung der Problematik liefert und sich seit Jahren für den Klimaschutz einsetzt. Der Klimawandel betrifft uns alle - Germanwatch hat das rechtzeitig erkannt.

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Umweltschützer Arved Fuchs und seine Crew beobachteten kürzlich auf ihrer Segel-Expedition nach Grönland, wie schnell die Gletscher der Arktis schmelzen. Ähnlich dramatisch ist die Lage in den Alpen und im Himalaja. Der Klimawandel ist Realität, und er beeinflusst bereits heute das Leben vieler Menschen weltweit. Dies zeigen auch die Eindrücke des Germanwatch-Geschäftsführers Christoph Bals im indischen Laddakh im Himalaja (siehe Bericht).

Gleichzeitig wächst die Hoffnung: Immer mehr Menschen und Initiativen setzen sich für den Schutz des Klimas ein. Jetzt muss die Politik bei den UN-Klimaverhandlungen in Nairobi die richtigen Weichen stellen, besonders zur Frage der globalen Klimagerechtigkeit. Hier gibt es eine eklatante Schieflage, wie auch der neue Klima-Risiko-Index von Germanwatch zeigt (siehe Bericht).

Im kommenden Jahr will und muss sich Deutschland als EU- und G8-Präsident besonders für Fortschritte beim Klimaschutz, beim Thema Energie, bei der Armutsbekämpfung und Entwicklungspolitik einsetzen. Germanwatch wird dies genau beobachten und in dieser wegweisenden Zeit besonders aktiv sein, auch jetzt vor Ort in Nairobi.

Eine spannende Lektüre wünscht Ihnen

Sven Harmeling
Leiter des Germanwatch-Projekts für Klimaschutz und Armutsbekämpfung

Diese Zeitung erschien am 3.11.06 als Beilage in der taz

Redaktion: Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Ralf Willinger

Diese Ausgabe wurde gefördert durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Stiftung Umverteilen, die gedruckte NRW-Auflage auch durch das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen über die InWEnt gGmbH. Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber bzw. der Interviewpartner wieder und stellen nicht die offizielle Meinung unserer Förderer dar.
 


zuletzt geändert am 17.11.06