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GERMANWATCH - Zeitung Nr. 1 / 2007

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Aktion
Klimawandel: alle hilflos? Demonstrieren Sie Ihren Einfluss!
Themen
Gegen Klima-Fatalismus und Innovationsverweigerung!
Weniger als 2 Grad - die Messlatte für den Erfolg von G8- und EU-Gipfel
Interview mit Prof. Dr. Hans-Joachim Schellnhuber
"Wir brauchen eine dritte Industrielle Revolution"
Verursacherprinzip: Flugverkehr soll Anpassungsmaßnahmen finanzieren
Die EU-Kommission schlägt Einbeziehung des Flugverkehrs in den Emissionshandel vor
Deutsche Autochefs: Wer Klimaschutz will, sollte unsere Autos nicht kaufen
Fabrikate aus Japan und Frankreich sind deutlich Sprit sparender
Globalisierungskritik auf Afrikanisch
Verzahnung der Umwelt- und Menschenrechtsbewegung beim Weltsozialforum in Nairobi
Braunkohlekraftwerk Neurath
Symbol wider den verantwortungsvollen Klimaschutz
Kurzberichte
Austrocknung und "Umkippen" des Amazonas-Regenwaldes
Konsequenzen des Klimawandels in Deutschland
Was hat fairer Kaffee mit Erneuerbaren Energien in Deutschland zu tun?
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Victor Orindi, Wissenschaftler und Kooperationspartner von Germanwatch aus Kenia

Der Klimawandel ist Realität. Er bedroht bereits heute Fortschritte bei der Armutsbekämpfung, beispielsweise in Afrika. Ohne die Entwicklung von Klimaschutz-Instrumenten in Industrieländern wie Deutschland stellt die Anpassung an den Klimawandel für arme Länder eine unüberwindbare Hürde dar. Die Aufklärung der Öffentlichkeit über die Folgen des Klimawandels ist in diesem Zusammenhang entscheidend. Germanwatch hilft uns, unsere Stimme in Deutschland zu erheben.
 

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

"Klimaschutz muss zur Chefsache werden", hatte Germanwatch nach dem UN-Klimagipfel in Nairobi getitelt. Angela Merkel hat als EU- und G8-Präsidentin den Klimaschutz tatsächlich zur Chefsache gemacht. Im viel zu warmen Januar sind Widerstände weggeschmolzen, der Sturm Kyrill hat das Thema in Zeitungsaufmacher und Talkshows geschleudert. Wird der Druck groß genug bleiben, damit die Doppelpräsidentin nicht schwächelt - wie jüngst in der Autodebatte? Die EU wird beim Frühjahrsgipfel den Ton für die internationale Debatte angeben. Gelingt ihr der Sprung zu ernsthaftem Klimaschutz? Der G8-Gipfel im Juni sowie eine möglicherweise stattfindende UN-Sondergeneralversammlung sind die zentralen "Durchlauferhitzer" für die internationale Debatte. Im Dezember, beim Klimagipfel in Bali, besteht dann die Möglichkeit, zu einem von den USA, China und Indien mitgetragenen Mandat zu kommen, um bis 2009 ein wegweisendes Klima-Abkommen (Kyoto II) unter Dach und Fach zu haben. An solchen Verzweigungspunkten machen demokratischer Druck und Konsumentscheid mehr als sonst einen Unterschied. In unseren Aktionsaufrufen geben wir Ihnen die Möglichkeit, politisch Druck zu machen und durch den Stromwechsel persönlich ein Zeichen zu setzen. Jetzt ist die Zeit, aktiv zu sein.

Kristina Steenbock
Stellvertretende Vorsitzende Germanwatch

Diese Zeitung erschien am 2.3.07 als Beilage in der taz

Redaktion: Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Anika Busch, Gerold Kier, Klaus Milke

Diese Ausgabe wurde gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber bzw. der Interviewpartner wieder und müssen nicht unbedingt die offizielle Meinung unserer Förderer darstellen.
 


zuletzt geändert am 6.3.07