Startseite  >  Publikationen  >  Germanwatch-Zeitung  >  Nr. 3/07

GERMANWATCH - Zeitung Nr. 3 / 2007

Service
Die Germanwatch-Zeitung als PDF-Datei [400KB]
Gedruckte Version abonnieren
Aktion
Steuergelder ökologisch und sozial ausgeben! Sagen Sie Ihre Meinung!
Themen
Die dunklen Seiten der leuchtenden Informationselektronik
Unmenschliche Arbeitsbedingungen, Elektroschrott und wachsender Stromverbrauch
Interview mit Ignacio Campino
Die Deutsche Telekom verspricht eine nachhaltige Konzernstrategie
"Mit dem Verkauf dieses Handys werden keine Kriege in Afrika finanziert"
Schuften für den Amtscomputer
Öffentliche Institutionen müssen sich bei der Auftragsvergabe an sozialen und ökologischen Kriterien orientieren
Computer als Goldgrube
Rohstoffe für die Herstellung von Informationselektronik
Sozial- und Umweltstandards als Unternehmensstrategie
Deutsche Unternehmen zur Umsetzung der OECD-Leitsätze für Multinationale Unternehmen befragt
Mangelhafte Umsetzung der OECD-Leitsätze
Interessenskonflikt der deutschen Kontaktstelle auflösen
Schlechte Arbeitsbedingungen für Produzentinnen in Polen
Erste Ergebnisse einer Untersuchung von IT-Unternehmen
Kurzberichte
makeITfair
Projektvorstellung
Projekte und Netzwerke
Good Electronics, PC global und das CorA-Netzwerk
Stromhunger der virtuellen Welt
Fakten zum Energiebedarf der Informations- und Kommunikationsbranche
Warum ich Germanwatch wichtig finde

Grußwort von Gerd Billen, Vorstand Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.

Fairer Handel, Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung funktionieren nur, wenn die Verbraucher mitziehen. Dafür sind sie auf Informationen angewiesen, auf die sie sich verlassen können. Nur so können Verbraucher soziale und ökologische -Faktoren bei ihren täglichen Kaufentscheidungen berücksichtigen. 
Germanwatch setzt sich seit Jahren für zuverlässige Informationen über die Arbeits- und Produktionsweise von Unternehmen ein. Damit leistet die Organisation einen unverzichtbaren Beitrag für eine gerechte Weltwirtschaft. 

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser,

Mit Größe und Einfluss der transnationalen Unternehmen wächst auch ihre Verantwortung. Vor diesem Hintergrund nehmen wir in dieser Zeitung Herausforderungen für die schnell wachsende Informations- und Telekommunikationsbranche unter die Lupe. Diese reichen von der Bürgerkriegsfinanzierung durch Coltan-Abbau über Menschenrechtsverletzungen im komplizierten Geflecht von Zulieferfirmen bis hin zum stark steigenden Energieverbrauch der Branche. 

Die Beteiligung der relevanten Bezugsgruppen, entsprechende Umwelt- und Sozial-Management-Systeme, Transparenz und unabhängige Überprüfung der Versprechen bilden die Messlatte für die Wirksamkeit freiwilliger Maßnahmen. Solche Vorreiter-Initiativen können oft sehr schnell gute Praxisbeispiele entwickeln und für die Erarbeitung von Produktionsstandards unerlässlich sein. Sobald es aber um eine flächendeckende Umsetzung, die Vermeidung von Wettbewerbsnachteilen für Vorreiter sowie große Investitionen zur Umsetzung von sozialen und ökologischen Standards geht, muss das Politiksignal "long, loud and legal" sein - langfristig, finanzrelevant und verbindlich. 

Mit herzlichem Gruß

Christoph Bals
Politischer Geschäftsführer

Diese Zeitung erscheint am 19. Oktober 2007 als Beilage in der taz

Redaktion: Dörte Bernhardt (V.i.S.d.P.), Anika Busch, Gerold Kier, Klaus Milke.

Diese Ausgabe wurde gefördert durch die Europäische Union, das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) und die Stiftung Umverteilen. Hier vertretene Standpunkte geben die Ansicht der Herausgeber bzw. der Interviewpartner wieder und stellen nicht unbedingt die offizielle Meinung unserer Förderer dar.
 


zuletzt geändert am 17.10.2007