| Landwirtschaft, Forstwirtschaft
und Fischerei sind entscheidende Sektoren für die Nahrungsmittelproduktion
und gleichzeitig sehr empfindlich gegenüber Klimaveränderungen.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Landwirtschaft in tropischen
Regionen könnten verheerend sein und somit katastrophale Folgen für
Öko- und Sozialsysteme haben. Dabei wird das Ausmaß der Schäden
entscheidend von der Wahl und dem Design von Politikmaßnahmen zur
Anpassung an den Klimawandel abhängen. Das Hauptaugenmerk nationaler
und internationaler Anpassungspolitik sollte auf den Bedürfnissen
der am stärksten gegenüber dem Klimawandel Verletzlichen liegen.
Dies erfordert einen menschenrechtsbasierten Ansatz - auf nationaler und globaler Ebene. Die Regierungen haben sich dazu verpflichtet, das Menschenrecht auf Nahrung zu respektieren, zu schützen und zu erfüllen. Sie müssen bei der Anpassung an den Klimawandel sicherstellen, dass die eigene Politik den Zugang zu Nahrung garantiert und Dritte das Recht auf Nahrung nicht verletzen. Es bedarf einer Strategie gegen bereits bestehende Marginalisierungen. An ihrer Verpflichtung zum Schutz des Menschenrechts auf Nahrung muss sich jede Regierung messen lassen - auch bei der Gestaltung von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Die Verpflichtung beinhaltet, eine nationale Strategie zur Implementierung des Rechts auf Nahrung zu erarbeiten, die die folgenden fünf Elemente beinhaltet:
Michael Windfuhr, Brot für die Welt |
Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel müssen den Schutz des Menschenrechts auf Nahrung, vor allem in Entwicklungsländern, in den Vordergrund stellen. Foto: Ulrich Döring |