| Eine SMS schreiben, die Freundin
fotographieren, sich per Handy für die Disco verabreden: Mobiltelefone
gehören heute zum täglichen Leben. Neun von zehn Jugendlichen
in Westeuropa haben heutzutage ein Handy - aber die Wenigsten wissen, unter
welchen Bedingungen dieses globale Produkt hergestellt wurde. Das europäische
Projekt makeITfair will deshalb junge Leute über die miserablen Arbeitsbedingungen
und die massiven Umweltprobleme informieren, die weltweit mit der Herstellung
von Elektronikgeräten verbunden sind. Die Informations- und Bildungsmaterialien
nutzen den für Jugendliche sehr alltäglichen Gegenstand - ihr
Handy -, um weltweite Zusammenhänge plastischer darzustellen. Aktuell:
In einem WebQuest, der in einigen Unterrichtsstunden in der Schule bearbeitet
werden kann, sollen die Jugendlichen sich vorstellen, ein Handygeschäft
zu eröffnen. Durch die potenziellen Fragen kritischer Verbraucher
sollen sie sich mit den sozialen und ökologischen Problemen der Handyproduktion
vertraut machen. Darüber hinaus wird der neue Dokumentarfilm "Gnadenlos
billig - Der Handyboom und seine Folgen", der am 1. und 6. März im
WDR-Fernsehen läuft, in der Folge auch im Schulfernsehprogramm ausgestrahlt.
Elena Brandes Weitere Informationen: |