Ein zentrales Thema unserer Bildungsarbeit sind die Folgen unseres Lebensstils auf das globale Klima. Dabei behandeln wir Probleme und Perspektiven weltweiter Entwicklung ebenso wie die Chancen und Möglichkeiten unseres Handelns.

Aktuelles zum Thema

Publikation
19.06.2017
Cover G20-Stellungnahme AGL
Zeichen für zukunftsfähige Entwicklung setzen – Forderungen zivilgesellschaftlicher Initiativen in Deutschland

Unter deutscher Präsidentschaft findet am 7. und 8. Juli 2017 in Hamburg der G20-Gipfel 2017 statt.

Auf vielen Ebenen wird dieser Gipfel vorbereitet. Die Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt-Landesnetzwerke in Deutschland e.V. (agl) ist der bundesweite Dachverband der 16 Eine Welt- Landesnetzwerke. Die agl erreicht über ihre Mitgliedsverbände bundesweit rund 10.000 entwicklungspolitische Gruppen und Vereine.

Das Fachforum Umwelt, Klima, Rohstoffe und Entwicklung in der agl wird geleitet vom Bundeskoordinator Stefan Rostock. Er hat die Impulse aus der agl zum G20-Gipfel zu einer Stellungnahme zusammengetragen.

Meldung
22.05.2017
Logos Germanwatch und CAN Tanzania
TeilnehmerInnen gesucht für "Climate Resilience and Sustainability - Young Leaders Training Course 2017/2018"

Germanwatch sucht junge Menschen zwischen 20 und 30 Jahren, die bereits in (Jugend-) Organisationen aktiv sind, die an einem 18-monatigen berufs- bzw. ausbildungsbegleitenden interkulturellen Austausch- und Qualifizierungsprogramm mit Gleichaltrigen aus Tansania teilnehmen möchten. Ziel des neuen Projekts ist es im interkulturellen Austausch Fragen von Entwicklung, Gerechtigkeit, zukunftsfähigen Lebensstilen für eine wachsende globale Mittelschicht zu diskutieren und Handlungsoptionen im privaten und politischen Bereich zu erarbeiten. Themen sind: u.a. die globale Klimakrise, internationale Klimapolitik, nationale/regionale Nachhaltigkeitsstrategien und vieles mehr.

Meldung
26.04.2017
Klimawandel-Ausstellung 2016, Deutschlandkarte

Auch 2016 tourte die Germanwatch-Ausstellung "Klima? Wandel. Wissen!" zu den Ergebnissen des fünften Berichtes des Weltklimarates IPCC durch ganz Deutschland. Dabei hatte die Ausstellung sehr viel mehr Stopps als im Jahr zuvor und wurde an insgesamt 33 Ausstellungsorten gezeigt - ein Anstieg von über 50% im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wurden über 5600 Menschen erreicht.

Meldung
22.02.2017
Logo LaKo2017
Podiumsdiskussion auf der 20. Eine-Welt-Landeskonferenz NRW

Die Folgen der Klimakrise und der Kampf um fossile Rohstoffe treiben schon heute viele Menschen in die Flucht. Die Kleinstadt Huaraz in Peru wird z. B. von einem schmelzenden Gletschersee bedroht. Der peruanischer Kleinbauer Saúl Luciano Lliuya hat deshalb RWE wegen Mitschuld auf Schadensersatz verklagt. Das Landgericht Essen wies die Klage vorerst ab – eine Berufung ist möglich. Klima-Katastrophen werden aber noch in keinem Abkommen der Welt als Asylgrund anerkannt.

Meldung
11.02.2017
Foto: Strategietage Haus Wasserburg
Strategietage für Jugendgruppen und -initiativen, 31.3. bis 2.4.2017 in Vallendar

Mobilität ist ein Menschenrecht und eine zentrale Voraussetzung für das Funktionieren und die Entwicklung jeder Gesellschaft. Gleichzeitig führen Umweltbelastungen und Flächen- sowie Ressourcenverbrauch durch Verkehr zur Überschreitung planetarer Grenzen und gefährden so Gesellschaften in Süd und Nord. Unsere Nahrungsmittel und Güter werden immer weiter transportiert. Der ökologische Fußabdruck unserer Verkehrssysteme ist mit nachhaltiger Entwicklung nicht vereinbar. Hinzu kommen massive Gesundheitsgefährdungen und zu viele Opfer von Verkehrsunfällen. Für die Zukunft sind daher neue Modelle für Mobilität gefragt. Welche Konzepte ökologischer und solidarischer Mobilität gibt es bereits? Wie können Jugendverbände sich für eine klimafreundliche Mobilität und Verkehrspolitik im privaten und politischen einsetzen?

Meldung
13.01.2017
Foto: "Äthiopien 2011" von S. Kreft/Germanwatch e.V.
Eine Veranstaltung von Germanwatch und der Stadt Bonn am 23. Januar im Haus der Bildung in Bonn

Die Auswirkungen des menschgemachten Klimawandels gehören zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Der Klimawandel bedroht die Heimat von Menschen an verschiedenen Orten der Welt, beispielsweise durch Dürren, Bodenerosionen und den Anstieg des Meeresspiegels. Aber auch der Zugang zu fossilen Energieträgern zwingt Menschen, ihre angestammten Wohnorte zu verlassen. Neben Perspektiven aus dem globalen Süden und dem globalen Norden werden auch Lösungsansätze diskutiert.

Meldung
05.01.2017
Stiftung Christlich-Soziale Politik e.V.
Gesellschaftspolitisches Seminar zu den Chancen der Transformation

Der Erde droht in diesem Jahrhundert ein bedrohlicher Temperaturanstieg. Maßgeblich verantwortlich für die Erderwärmung ist der Mensch, welcher durch das anhaltende Verbrennen fossiler Brennstoffe den Treibhauseffekt anheizt. Das Seminar "Rettet das Weltklima" will die vielfachen Ursachen für den Klimawandel aufzeigen und die weltweiten Folgen analysieren. Wir leben inmitten eines Klimawandels, Politik und Gesellschaft können jetzt Beiträge leisten, um unmittelbare Folgen zu verhindern. Nun stellt sich die Frage: "Wie kann die Schöpfung bewahrt werden?"

Publikation
30.12.2016
Klimaspiele
Unkomplizierte Methoden für die Bildungsarbeit

Reine frontale Vermittlung von Themen wie Klimawandel, Klimaschutz oder den Folgen unseres westlichen Lebensstils auf das globale Klima ist wenig erfolgversprechend, insbesondere wenn wir Menschen zu persönlichem und politischem Handeln motivieren wollen. Beim Erarbeiten dieser oft komplexen Themen ist auch, aber nicht nur für jüngere Teilnehmende sowie Teilnehmende mit unterschiedlichen Lernbedürfnissen wichtig, die intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel durch thematische interaktive Methoden spielerisch und spaßbringend einzuleiten, aufzulockern oder das Erlernte noch einmal zu wiederholen und zu festigen.

Meldung
22.12.2016
Bild: Gruppe Rueckkehrerinnenseminar
Klimawandelseminar für Rückkehrer*innen

Vom 21.-24. Oktober 2016 fand im Haus Annaberg in Bonn ein Klimawandelseminar für Rückkehrer*innen von Freiwilligendiensten statt. Unter dem Motto "Wandel in Bewegung setzen" hatten die Teilnehmenden ein Wochenende Zeit, sich intensiv und kreativ mit Formen wirkungsvollen Engagements auseinanderzusetzen. Welche Rahmenbedingungen behindern die Große Transformation im Kleinen und Großen? Wie können bleibende Strukturen in unserer Gesellschaft verändert werden? Welche Formen politischer Arbeit müssen wir mitdenken, wenn wir etwas anschieben möchten? Als inhaltlicher Themenschwerpunkt stand dabei der Klimawandel mit all seinen global realen Facetten und Auswirkungen im Fokus.

Meldung
10.11.2016
Germanwatch - Hinsehen. Analysieren. Einmischen.
Christoph Bals: "Ihre Spende stärkt unseren Einsatz für und mit den Betroffenen weltweit."

"Vielleicht haben Sie sich auch schon mal gefragt: Was macht Germanwatch eigentlich? Anhand von drei Beispielen möchte ich Ihnen gern kurz skizzieren, wie wir arbeiten."

Ansprechpartner*in

Echter Name

:: Sabbatical bis 30.9.2020 :: Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung, NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-26

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Die Rechnung.

Es trifft uns alle.

Klimagericht - Germanwatch und Brot für die Welt

Germanwatch Klimaexpedition: Kurz erklärt von Stefan Rostock

Germanwatch Klimaexpedition: Satellitenbilder machen Klimawandel sichtbar