Kongress

Kongress Zukunft für alle: gerecht, ökologisch, machbar.

Kongress

Veranstaltungsort

Digital

Veranstalter

Konzeptwerk Neue Ökonomie in Zusammenarbeit mit weiteren unten aufgelisteten Kreisen und Organisationen
Zukunft für alle

Wie wollen wir 2048 leben?
Wie werden wir wohnen, arbeiten, essen, uns fortbewegen?
Wer sorgt sich um uns und wie stehen wir in Beziehung zueinander?
Wie können wir eine Zukunft gestalten, die gerecht und ökologisch ist?

Anstatt uns von Klimakrise und Rechtsruck entmutigen zu lassen, wollen wir auf dem Kongress Zukunft für alle – gerecht. ökologisch. machbar. gemeinsam positive Visionen entwickeln, teilen und diskutieren, die über die kapitalistische Wachstumsgesellschaft hinausgehen und dabei konkret vorstellbar sind.

Wir wollen Menschen zusammenbringen, die in unterschiedlicher Weise bereits an einer Zukunft für alle arbeiten: in der Praxis, in sozialen Bewegungen, in Medien und Bildung, in Wissenschaft und Politik, Gewerkschaften und NGOs. Der Kongress soll jedoch auch ein Ort für alle sein, die Lust haben, über Utopien und Transformation nachzudenken, ob Einsteiger*in oder Pionier*in.

Wir suchen nach einer Zukunft für alle, die machbar ist. Um möglichst konkret über ein anderes Morgen nachdenken zu können, wird der Kongress inhaltlich entlang verschiedener gesellschaftlicher Themenbereiche organisiert sein. In Vernetzungsformaten werden diese Ideen miteinander ins Gespräch gebracht. Eingerahmt wird der Kongress von künstlerischen und kulturellen Elementen, um einen utopischen Raum zu schaffen, der eine andere Gesellschaft nicht nur denkbar, sondern auch spürbar macht.

Wir wollen keinen Masterplan für die Zukunft entwerfen, sondern vielfältige Vorstellungen darüber zusammentragen, wie alles auch ganz anders sein könnte. Wir wollen uns gegenseitig ermutigen und Pläne schmieden, wie dies gemeinsam gelingen kann.

Spread the word! Gemeinsam für eine Zukunft für alle.

Der Kongress wird digital stattfinden.

Germanwatch hat sich in der Vorbereitung des Kongresses an der "Zukunftswerkstatt zum Thema Bildung" beteiligt und wird sich mit zwei Veranstaltungen einbringen:

Wandel mit Hand und Fuß: Wann ist Bildung transformativ?
In diesem 2-teiligen Workshop stellen wir uns der Frage, wie wir unsere Utopien für eine gute Zukunft für alle in transformative Handlungsschritte übertragen können. Dazu machen wir uns mit kreativen Methoden auf die Suche nach eigenen Handlungsoptionen, mit denen wir gesellschaftliche Rahmenbedingungen in unserem Umfeld verändern können. Nicht zuletzt blicken wir auf eigene Lernerfahrungen und diskutieren, wann Bildung für nachhaltige Entwicklung transformativ ist und was Lernende brauchen, um strukturverändernd aktiv zu werden.

Workshop mit Daniela Baum & Marie Heitfeld am Donnerstag und Freitag, jeweils von 11-12:30 Uhr

Rohstoffwende gestalten 
Abbau-Nutzung-Verbrauch von metallischen Rohstoffen stehen in direkter Verbindung mit vielfältigen Menschenrechts- u. Umweltproblemen. Allein mit mehr Effizienz oder neuen Technologien sind diese Probleme nicht lösbar. Was es braucht, ist eine Rohstoffwende. Neben der Energie-, Verkehrs-, Agrarwende und der Digitalisierung müssen Fragen einer nachhaltigen Rohstoffnutzung thematisiert werden. Nur so lassen sich die multiplen Krisen zusammen denken und eine global gerechte Vision daraus entwickeln.

Teil 1: Argumente für eine Rohstoffwende, Samstag 28.08, 11:00–12:30 Uhr, Raum 29
Wir betrachten den Status quo des Rohstoffabbaus im Jahr 2020 und stellen Euch 12 Argumente für eine Rohstoffwende vor. Anschließend beamen wir uns in 2048 und schauen zurück: mit welchen Ansätzen schafften zivilgesellschaftl. Bewegungen auf der ganzen Welt ein Umdenken? Wie wirkten Proteste von Bergbaugemeinden, politische Regulierungen und bottom-up-Bewegungen zusammen?
Mit Michael Reckordt (PowerShift) und Lara Louisa Siever (inkota)

Teil 2: Transformationshebel für eine Rohstoffwende, Samstag 28.08, 17:00–18:30, 1 Podium
Was sind Transformationshebel für eine Rohstoffwende? Nach einem kurzen Überblick über derzeitige Debatten, politische Prozesse und den darin enthaltenen Stellschrauben für eine Rohstoffwende, wie z.B. das Recht auf Reparatur oder absolute Verbrauchsgrenzen von Rohstoffen, möchten wir gemeinsam neue Impulse für die politische Debatte erarbeiten. Uns zusammen einer Vision nähern, wie eine Rohstoffwende global gerecht gelingen kann.
Mit Katrin Meyer (Runder Tisch Reparatur), Christoph Lauwigi (BUND, AK Abfall und Rohstoffe), Rebecca Heinz (Germanwatch) und Benedikt Jacobs (BUND)

 


Der Kongress wird von dem Konzeptwerk Neue Ökonomie gemeinsam mit einem basisdemokratischen Organisationskreis und einem Trägerkreis mit einer Vielzahl von Partnerorganisationen. Dabei sind unter anderem:


Kongress-Website mit allen aktuellen Infos

Weitere Informationen zum Projekt Zukunft für alle gibt es hier.

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Referentin - Bildung für nachhaltige Entwicklung
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