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KlimaKompakt Nr. 82: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Editorial
Neue Bildung

Im Angesicht der globalen Herausforderungen sind politische Weichenstellungen nötig. Sieht man jedoch den Widerstand, der sich in Deutschland der Transformation hin zu Erneuerbaren Energien, dem Ausstieg aus der Kohle und dem Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs entgegenstemmt, reibt man sich verwundert die Augen.

92 % der Jugendlichen sprechen sich im Greenpeace Nachhaltigkeitsbarometer für die Energiewende aus. Wie kann Bildungsarbeit darauf reagieren, dass Jugendliche die Zukunft mitgestalten wollen und nicht die Vergangenheit konservieren wollen? Wir bringen hier aktuelle Beiträge der Debatte zur stärkeren Politisierung von Bildung.

Germanwatch thematisiert dies in der Bildungsarbeit mit dem Hand Print: „Increase your Handprint, decrease your Footprint.“ Den eigenen Abdruck des sozialen und politischen Engagements erhöhen und den sozialen und ökologischen Fußabdruck reduzieren. Um dies zu erreichen, brauchen wir endlich einen funktionsfähigen Rahmen zur Umsetzung des UN-Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) in Deutschland. Das Weltaktionsprogramm folgt auf die UN-Dekade BNE von 2005–2014, mit der das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bildungsbereichen verankert werden sollte.

Wir freuen uns auf Austausch und kreative (gemeinsame?) Aktionen in der Bildungsarbeit.
 

Stefan Rostock
Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung,
NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung

Thema

82 | 03 2015
KlimaKompakt Nr. 82: Bildung für nachhaltige Entwicklung