KlimaKompakt Spezial

Header KlimaKompakt Spezial

Ehrgeiziges Klimaschutzziel der Deutschen Bahn für das Jahr 2020

Die Deutsche Bahn AG hat ihr CO2-Reduktionsziel drei Jahre früher als geplant realisiert und sich ein neues ambitioniertes Klimaschutzziel für das Jahr 2020 gesteckt, um ihre Stellung als klimafreundlicher Verkehrsträger auszubauen.

Bereits im Jahr 2002 hat die DB AG ihr selbstgestecktes Ziel erreicht, die spezifischen CO2-Emissionen (d.h. die Emissionen pro Verkehrsleistung, die in Personen- bzw. Tonnenkilometern gemessen wird) gegenüber dem Stand von 1990 um 25 Prozent zu senken. Dies ist angesichts der gegenwärtigen Diskussionen um eine andere zentrale Selbstverpflichtung von Unternehmensseite eine erfreuliche Nachricht: Nicht nur, dass das Ziel erreicht wurde, sondern es wurde sogar vorzeitig erreicht. Das ursprüngliche Zieljahr war 2005.

Und die Bahn kündigt an, dass die Klimaschutzanstrengungen weitergehen. Die DB AG nimmt sich - wie die Bundesregierung - das Jahr 2020 als nächste Zielmarke vor. Am 12. Februar 2004 hat DB AG-Vorstand Karl-Friedrich Rausch in Berlin bei der Präsentation des "Klimaschutzprogramms 2020" unter Anwesenheit von Bundesumweltminister Jürgen Trittin das Ziel formuliert, die spezifischen CO2-Emissionen aus der Traktion bis zum Jahr 2020 um weitere 15 Prozent zu senken.

Herr Rausch stellte sogar eine Minderung um 25 Prozent in Aussicht, wenn die Politik die Rahmenbedingungen so setzt, dass sie für die Bahn günstig sind. Der Bundesumweltminister nahm den Ball auf und schlug vor, eine gemeinsame Arbeitsgruppe aus Vertretern der DB AG, den Ländern, des Deutschen Bundestages und der Bundesregierung zu gründen, die sich mit den für die Umsetzung dieses verschärften Ziels notwendigen Rahmensetzungen befasst.

Mehr Informationen:


Redaktion:
Germanwatch e.V.
Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.), G. Kier, C. Bals

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
Die Förderer übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit, die Genauigkeit und Vollständigkeit der Angaben sowie für die Beachtung privater Rechte Dritter. Die geäußerten Ansichten und Meinungen müssen nicht mit denen der Förderer übereinstimmen.