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KlimaKompakt Nr. 34 / Mai 2004

Der russische Präsident Putin verspricht nach Monaten der Sprachlosigkeit, den Fortschritt in Richtung Ratifizierung des Kyoto-Protokolls zu beschleunigen. Sobald Russland ratifiziert, tritt Kyoto in Kraft. Auch in Australien kündigt die Op-position an, im Falle eines Wahlsieges Kyoto ratifizieren zu wollen. Das nach dem Ausstieg der USA und der widersprüchlichen Haltung Russlands schon zweimal totgesagte Kyoto-Protokoll scheint plötzlich wieder quicklebendig.  Allerdings ist auch klar, dass die Kyoto-Klimaschutzziele ebenso unzureichend sind wie die Nichtteilnahme des größten Treibhausgasemittenten USA. Kyoto muss deshalb zur Leiter werden, um über Kyoto hinauszusteigen. Aufbauend auf der Kyoto-Grundarchitektur gilt es  nach der US-Wahl, der neuen (und sei es auch die neue alte) US-Regierung den Weg zurück in den internationalen Klimaschutz zu ebnen. Nur dann haben auch die Ende 2005 beginnenden UN-Verhandlungen für die Zeit nach 2012 - gerade auch mit den Schwellenländern - eine Erfolgschance.

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, R. Duckat, G. Kier, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.), S. Werland

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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Editorial

Der russische Präsident Putin verspricht nach Monaten der Sprachlosigkeit, den Fortschritt in Richtung Ratifizierung des Kyoto-Protokolls zu beschleunigen. Sobald Russland ratifiziert, tritt Kyoto in Kraft. Auch in Australien kündigt die Op-position an, im Falle eines Wahlsieges…