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KlimaKompakt Nr. 16 / Dezember 2001

Einige energieintensive Unternehmen, die in Bausch und Bogen die EU-Richtlinie zum Emissionshandel ablehnen, drängen den Kanzler, ihre Position zu unterstützen. Warum die Aufregung? Das deutsche Klimaschutzziel für das Jahr 2012 - 21 Prozent Reduktion gegenüber 1990 - liegt fest. Auch, wie viel die Wirtschaft leisten soll, ist im Klimaschutzprogramm der Regierung festgeschrieben. Niemand fordert, dass der Anteil der Wirtschaft gegenüber der Selbstverpflichtung erhöht wird. Nur: Durch den Emissionshandel wird das Umweltziel in absolute Zahlen umgerechnet und mit Sanktionen versehen. Im Gegenzug hat das Unternehmen mehr Flexibilität. Der Widerstand bringt die bisherige Klimaschutzselbstverpflichtung der deutschen Wirtschaft in Misskredit. Nur Unternehmen, die die existierenden Klimaschutzziele nicht erreichen wollen, müssen Angst vor Sanktionen haben. Ist beim Protest gegen den Emissionshandel eigentlich das deutsche Klimaschutzziel gemeint?

Oder geht es nur um das "wie" des Emissionshandels? Darüber kann man reden.

Christoph Bals

Impressum

Redaktion Germanwatch e.V. 
C. Bals, B. Horstmann, G. Kier, K. Milke, Dr. M. Treber (V.i.S.d.P.)

Dieses Projekt wird finanziell vom Bundesumweltministerium und vom Umweltbundesamt gefördert.
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Editorial

Einige energieintensive Unternehmen, die in Bausch und Bogen die EU-Richtlinie zum Emissionshandel ablehnen, drängen den Kanzler, ihre Position zu unterstützen. Warum die Aufregung? Das deutsche Klimaschutzziel für das Jahr 2012 - 21 Prozent Reduktion gegenüber…