Linsen und Grinsen zeigt die wilde und kreative Seite von Acker und Teller mitten in der Stadt.
Ernährung und Landwirtschaft mal außergewöhnlich: Melodien so sorgfältig komponiert wie das Gemüse in der Suppe. Texte so bissig und scharf wie eine reife Chili. Kurze künstlerische Interventionen bearbeiten beim ersten Berliner Agrar-Slam Linsen und Grinsen am 14. Juli im Prinzessinnengarten, ab 19 Uhr, die großen Fragen des Ernährungssystems. In verschiedensten Formaten – ob musikalisch, poetisch, satirisch, tänzerisch oder theatral – werden die Themen Essen und Landwirtschaft auf der Bühne im Prinzessinnengarten lebendig.
Beitragende Künstler*innen sind die Tanztheatergruppe B.R.O.T, das Improvisationstheater Improbanden, Isabel Ott (Installationskünsterlin), Julia Bar-Tal (Landwirtin und Aktivistin), Kaleb Erdmann (Poetry-Slammer), Mohammad Abu Hajar (Rapper aus Syrien), NOA (Koch, Gestalter und Liedermacher), Volker Surmann (Bauernjunge und Slammer) und das Performanceduo white.spot.kollektiv. Umrahmt wird das Programm vom TRIO CASTILLO-LAUER-ROBLES mit Musiker*innen aus Peru und Deutschland.
Mehr Informationen zu den Künstler*innen und ihren Interventionen findet ihr unter www.inkota.de/agrar-slam Essen ist mehr als der Einheitsbrei aus dem Discounter: es geht dabei um Geschmack und Identität, um globale Beziehungen zwischen dem Norden und dem Süden und regionale Kreisläufe zwischen Stadt und Land. Es geht um Selbstbestimmung, um Lebensunterhalte und natürliche Vielfalt. All das und noch viel mehr wird an einem bunten, lauen Sommerabend von verschiedenen Künstler*innen auf die Bühne gebracht.
Der Agrar-Slam Linsen und Grinsen ist eine gemeinsame Veranstaltung von dem INKOTA-Netzwerk, Aktion Agrar, der Kampagne Meine Landwirtschaft, dem Prinzessinnengarten und dem Slow Food Youth-Netzwerk.
Eintritt: frei
Veranstaltungsort
Prinzenstr. 35-38 (U-Bahn Moritzplatz)
Berlin-Kreuzberg
Deutschland