Die 22. Weltklimakonferenz, die vom 7. bis 18. November in Marrakesch stattfindet, steht unter dem Leitmotto: „Handeln und Umsetzen“. Wir wissen, dass der Klimawandel bereits in Rheinland-Pfalz angekommen ist. Der daraus resultierende volkswirtschaftliche Schaden wird auch in der Wirtschaft zunehmend als Problem erkannt.
Die Folgen des Klimawandels kosten mehr als ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen im Vorfeld. Insbesondere die Erhöhung der Energieeffizienz oder eine effektive Kreislaufwirtschaft zur Schonung der Ressourcen können mit verhältnismäßig geringem finanziellem Einsatz große Klimaschutzwirkung erzielen. Sie sparen somit langfristig Kosten für Strom, Wärme, Kälte und Rohstoffe.
In Rheinland-Pfalz haben wir mit dem Landesklimaschutzgesetz und dem Kernstück dieses Gesetzes, dem Klimaschutzkonzept, ressortübergreifend die Weichen zum „Handeln und Umsetzen“ gestellt. Mit annähernd 100 Klimaschutzmaßnahmen zeigt das Land, welche Maßnahmen in einzelnen Sektoren denkbar sind, um auf die langfristige Erreichung der Klimaschutzziele auch bei uns hinzuarbeiten. Dabei sind viele Akteure gefragt, denn Klimaschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Mit der Veranstaltung „Nach Marrakesch – Klimaschutz in Rheinland-Pfalz“ wollen wir den internationalen und nationalen Klimaschutzprozess betrachten und die Auswirkungen des Klimawandels beleuchten. An ausgewählten Beispielen wird gezeigt, wie konkretes „Handeln“ aussehen
kann.
Bitte melden Sie sich bis zum 23. November an unter:
nadine.loos@mueef.rlp.de
oder Telefon-Nr. 06131 16-5290
Manfred Treber, Verkehrsexperte von Germanwatch, nimmt als Referent an der Veranstaltung teil und gibt einen Input zur Bewertung des Klimagipfels in Marrakesch.
Veranstaltungsort
Kaiser-Friedrich-Straße 1
55116 Mainz
Deutschland