Meldung | 26.04.2017

Die Wanderung der "Klima? Wandel. Wissen!"-Ausstellung

Klimawandel-Ausstellung 2016, Deutschlandkarte

An insgesamt 33 Orten reiste die Germanwatch-Ausstellung "Klima? Wandel. Wissen!" im Jahr 2016 (Karte: Eigene Darstellung, Googlemaps)

Auch 2016 tourte die Germanwatch-Ausstellung "Klima? Wandel. Wissen!" zu den Ergebnissen des fünften Berichtes des Weltklimarates IPCC durch ganz Deutschland. Dabei  hatte die Ausstellung sehr viel mehr Stopps als im Jahr zuvor und wurde an insgesamt 33 Ausstellungsorten gezeigt - ein Anstieg von über 50% im Vergleich zum Vorjahr. Dabei wurden über 5600 Menschen erreicht.

Die Palette an Ausstellern ist sehr vielfältig (siehe Übersicht). Interessant dabei ist, dass vor allem die Anzahl von lokal verankerten Aktionen stark angestiegen ist. Hierzu gehören zum Beispiel öffentliche/städtische Veranstaltungen wie die Klimawoche in Fürth, die Stadtbücherei Pforzheim oder auch der Tag der Vereinten Nationen in Bonn. Einen noch größeren Anstieg gab es bei der Anzahl der Schulen, die die Ausstellung zum Beispiel für Themenwochen oder -Tage ausliehen. 2015 war nur eine Schule als Aussteller dabei, 2016 gleich elf. Lediglich kirchliche Einrichtungen sowie Universitäten haben die Ausstellung 2016 nicht ausgeliehen. Die Anzahl an Austellern mit einem regional-übergreifenden Arbeitsfeld (Ministerien, Attac-Sommerakademie, DAV Fachtagung in München) ist nahezu gleichgeblieben.

Ein Highlight war sicherlich die Ausstellungseröffnung im Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW am 11. Februar durch die stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, gemeinsam mit Alexander Reif, Referent im Team Bildung für nachhaltige Entwicklung von Germanwatch. Auch Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller bekam die Ausstellung zu sehen. Auf Initiative des Hildegardis-Gymnasium aus Kempten, kam die Ausstellung am 24. Oktober ins Kino in Kempten, wo Dr. Gerd Müller vor knapp 600 Schülerinnen und Schülern über den globalen Klimawandel und die Folgen für unseren Planeten sprach. Ein kreativer Höhepunkt war die Reise nach Saarwelling, wo die Ausstellung in Kombination mit großformatigen, surrealistischen Bildern des Künstlers Mario Andruet (siehe Bild weiter unten) ausgestellt wurde.


Die Ausstellungen wurden mit zahlreichen Medienberichten begleitet - z.B. "Sonntagsjournal der Nordsee-Zeitung"/Bremerhaven, "Scherte RN", "Die Woch" und "Stadtmagazin"/St. Ingbert.


IMPRESSIONEN


Den Startschuss für das Ausstellungsjahr 2016 gab im Januar der Landkreis Enzkreis, Träger des European Energy Awards in Gold. (Foto: Jana Edlinger)


Im Februar erreichte die Ausstellung ca. 400 Schüler der Berufsbildenden Schulen Osterholz Scharmbeck. (Foto: Jürgen Grimm)


Das Gymnasium Bad Zwischenahn-Edewecht stellt die Ausstellung in dessen Pausenhalle auf, und integrierte sie (neben regulären Besuchen durch einzelne Schulklassen) die Ausstellung in den Tag der offenen Tür sowie die Unesco-Projekttage. (Foto: Enno Gerken)

 
Die Beruflichen Schulen Biedenkopf (bsb) waren am 20.4.2016 die Ausrichter des Klima- und Umweltschutztages der Schulen (KUS´S) im Rahmen der Themenwoche Klimaschutz, die die Schule vom 18.-22.04.2016 veranstaltete. (Fotos: Petra Gallinger)


Im Mai ging die Ausstellung an die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg. (Foto: Simon Weihofen)


Im Sommer wurde die Ausstellung im Atelier Mario Andruet in Kombination mit großformatigen surrealistischen Bildern von Mario Andruet selbst gezeigt. Hier bot sie Anlaufstelle für Besucher des 25. Partnerschaftsjubiläums zwischen Saarwellingen und Bourbon-Lancy sowie Stochov, sowie Diskussionsgruppen zu unterschiedlichen Themen. (Foto: Waltraud Andruet)


Die Stadt Pforzheim stellte die Ausstellung im Foyer der Stadtbücherei auf. (Foto: Luisa Egenlauf)


Das Ausstellungjahr 2016 endete in Düren am Gymnasium am Wirteltor. (Foto: Tobias Gockeln)

 


Die Ausstellung wurde gefördert von Engagement Global im Auftrag des

und entstand in Kooperation mit Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst.

Für den Inhalt ist alleine Germanwatch verantwortlich.

Weitere Informationen unter: www.germanwatch.org/de/ausstellung-klimawandel

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