Meldung | 02.04.2019

Eckpfeiler für eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie

Wir brauchen eine Rohstoffwende

Die deutsche Industrie ist weltweit einer der größten Verbraucher metallischer Rohstoffe, bei Aluminium und Kupfer zum Beispiel der drittgrößte. Deutsche Unternehmen spielen als Abnehmer eine zentrale Rolle und tragen durch den Bezug von Rohstoffen zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen bei. Beispielhaft seien Platin aus Südafrika, Kupfer aus Peru, Eisenerz aus Brasilien, Lithium aus Chile oder Kobalt aus der DR Kongo genannt.

Die Beseitigung derartiger Missstände ist der Bundesregierung mit der Umsetzung der 2010 vorgestellten Rohstoffstrategie nicht gelungen. Eine Rohstoffwende ist notwendig, um den absoluten Verbrauch zu reduzieren und die negativen Folgen für Umwelt und Menschenrechte zu vermeiden, die im Bergbau entstehen. Rohstoffsicherung darf globale Bemühungen um Nachhaltigkeit sowie die Zielsetzung der Agenda 2030 nicht konterkarieren und muss sich daher an sozialen, menschen- und umweltrechtlichen Standards und dem Ressourcenschutz messen lassen.

Das folgende Dokument erläutert wichtige Eckpfeiler für eine zukunftsfähige Rohstoffstrategie aus Sicht der Organisationen des AK Rohstoffe, zu denen auch Germanwatch gehört.

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