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Wie klimafreundlich sind Bahn und Bus?

Können sie noch besser werden?

In dem vorliegenden Beitrag erläutert Manfred Treber, dass die Bahn im Vergleich der Verkehrsträger bereits heute hinsichtlich der spezifischen Emissionen gegenüber den Wettbewerbern sehr günstig abschneidet. Die Natur und das Klima nehmen jedoch nicht die relativen, sondern ausschließlich absolute Emissionen wahr. Daher werden von der Deutschen Bahn AG - über ihre selbst gesteckten, relativ ambitionierten spezifischen Ziele hinausgehend - absolute Emissionsreduktionsziele gefordert. Ferner wird ein Verfahren vorgestellt, gemäß dem 'korrigierte' absolute Emissionen des Schienenverkehrs durch Einbezug von Verkehrsverlagerungseffekten zu 'virtuell' sinkenden absoluten Emissionen führen. Der Artikel basiert auf einem Vortrag am 22. März 2009 beim BUVKO (Bundesweiter Umwelt- und Verkehrs-Kongress) in Dresden. Darin werden grundlegende Veränderungen der Verkehrspolitik eingefordert: diese sollte Ziele setzen, um den Schienenverkehr stärker zu fördern und somit zum Erreichen der notwendigen Klimaschutzziele beizutragen. Mit Blick auf die Erfolgsgeschichte der Erneuerbaren Energieträger in Deutschland werden vergleichbare Anreizmechanismen diskutiert, welche im Schienenverkehr und im Öffentlichen Verkehr ein ähnliches Wachstum anstoßen könnten, wie sie bei den Erneuerbaren realisiert wurden.

Publikationstyp

Artikel

AutorInnen

Manfred Treber

Seitenanzahl

6

Publikationsdatum

Zuletzt geändert

Beteiligte Personen

Echter Name

Klima- und Verkehrsreferent
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