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Die Lithium-Lieferketten zwischen Chile und der EU

Sozioökologische Auswirkungen, lokale Wertschöpfung und Sorgfaltspflichten am Beispiel des Projekts „Salar Futuro NovAndino Litio“

Titelbild einer Publikation zum Lithiumabbau in Chile

Lithium gilt als Schlüsselrohstoff für die globale Energiewende. Um Klimaneutralität zu erreichen und strategische Abhängigkeiten – insbesondere von China – zu reduzieren, intensivieren die EU und Deutschland ihre Beziehungen zu Chile als „strategischem Partner“ im Rohstoffsektor. Im Salar de Atacama ist diese strategische Bedeutung jedoch mit erheblichen sozialen und ökologischen Folgen für das indigene Volk der Lickanantay verbunden.

Die vorliegende Studie ist das Ergebnis der Kooperation von Germanwatch und Observatorio Ciudadano und bringt Perspektiven der europäischen und chilenischen Zivilgesellschaft zusammen. Vor dem Hintergrund der öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen CODELCO und SQM (NovAndino Litio) untersucht sie die sozio-ökologischen Herausforderungen im Salar de Atacama sowie die Wechselwirkungen, Rollen und Handlungsspielräume der verschiedenen Akteure entlang der gesamten Lithium-Lieferkette. Auf dieser Grundlage entwickelt die Studie adressatenspezifische Empfehlungen für die beteiligten Akteursgruppen.

Publikationsdaten

Veröffentlichung:
Autor:innen:
Svenja Schöneich, Joaquín Fuentealba Muñoz
Seitenanzahl:
38
Zitiervorschlag:
Schöneich, S., Fuentealba Muñoz, J., 2026, Die Lithium-Lieferketten zwischen Chile und der EU: Sozioökologische Auswirkungen, lokale Wertschöpfung und Sorgfaltspflichten am Beispiel des Projekts, Germanwatch.
Permalink: https://www.germanwatch.org/de/node/93572