Die Hitzewelle 2026, die allein in Deutschland mit mehr als 16.000 zusätzlichen Todesfällen und erheblichen wirtschaftlichen Schäden einherging, etwa durch extremes Niedrigwasser und hitzebedingte Schäden an Straßenbahngleisen, gilt vielen als verpasste Kommunikationschance. Statt eine breite gesellschaftliche Debatte über Klimaschutz und Klimaanpassung anzustoßen und neue Handlungsdynamik zu entfalten, blieben die Ereignisse weitgehend hinter ihren kommunikativen Möglichkeiten zurück.
Vom 8. bis 20. November findet in der Türkei die 31. UN-Klimakonferenz (COP31) statt. Zu den zentralen Themen zählen neben dem globalen Anpassungsziel auch die Elektrifizierung der Weltwirtschaft. Mit dem Ziel „35 by 35“ soll der Anteil von Strom am globalen Endenergieverbrauch bis 2035 auf 35 Prozent steigen.
In dieser Veranstaltung wollen wir diskutieren, wie eine wirksame Klimakommunikation die Chancen und geopolitischen Vorteile der sozial-ökologischen Transformation stärker vermitteln, gesellschaftliche Mehrheiten für Klimaschutz sichtbar machen und mobilisieren sowie Medien, Zivilgesellschaft und Entscheidungsträger:innen dazu bewegen kann, diese Zustimmung in konkrete politische Maßnahmen zu übersetzen.
Impulse dazu erhalten wir u.a. von Bonn Institute gGmbH und KLIMA° vor acht.
Anmeldung: frida.fisseni@germanwatch.org Bitte bei der Anmeldung angeben,ob die Teilnahme in Präsenz oder online erfolgt.
Veranstaltungsort
Kaiserstraße 201
53113 Bonn
Deutschland
Veranstalter
Gefördert von
Engagement Global mit
Mitteln des BMZ
sowie gefördert von
Stiftung Umwelt und
Entwicklung NRW