Studie

ODA-Datenödnis

Deckblatt: Oda-Datenoednis
Die meisten Bundesländer wollen gar nicht mehr so genau wissen, was sie in der Entwicklungszusammenarbeit tun

Diese Neubearbeitung unserer bisherigen Studien von 2003 und 2006 über den Beitrag der Bundesländer zur deutschen "Offiziellen Entwicklungsunterstützung", der ODA, leidet unter der "Datenödnis", dem Verlust von nach 2005 nicht mehr erhobenen Daten zur Grobaufschlüsselung der entwicklungsrelevanten Leistungen der Bundesländer; sie ist daher zu unserem Bedauern weniger aussagekräftig als ihre Vorgänger. Sie beschreibt zunächst den Gesamtrahmen der deutschen ODA und ordnet die Leistungen der Bundesländer darin ein.

Sie wendet sich gegen die fortdauernde Verschleierung der Kürzungen, die durch die eigentlich nicht zulässigen "Studienplatzkosten" überdeckt werden, und gegen die weitere Vergrößerung der sich seit Jahrzehnten weitenden Lücke zwischen der gut formulierten "Verbalität" und der dürren Realität bei den entwicklungsrelevanten Leistungen. So ergibt sich wie 2006 die - leider noch verstärkte - Quintessenz:

Die Bundesländer haben sich aus ihrer entwicklungspolitischen Verantwortung gestohlen - und wissen dabei genau, was sie (nicht) tun.

Das erfordert entschiedene Gegenwehr.

Publikationstyp

Studie

AutorInnen

Ludger Reuke, Sahar Syawash

Bestellnummer

11-3-01

ISBN

978-3-939846-79-6

Seitenanzahl

60

Publikationsdatum

Zuletzt geändert

Beteiligte Personen

Echter Name

Referent für Entwicklungspolitik
+49 (0)228 / 60 492-13