Die Veranstaltung bringt Fachkräfte aus der allgemeinen Erwachsenenbildung, der non-formalen BNE, Bildungswissenschaftler*innen sowie Vertreter*innen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kirche zusammen. Ziel ist es, zentrale Herausforderungen und Potenziale der BNE aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam weiterzuentwickeln.
Im Fokus stehen unter anderem Fragen nach geeigneten Bildungsformaten, Lernzielen und didaktischen Ansätzen sowie nach den notwendigen Ressourcen für eine wirkungsvolle Bildungsarbeit. Darüber hinaus werden grundlegende Aspekte wie Krisenwahrnehmung, Hoffnungsperspektiven und das menschliche Selbstverständnis im Kontext nachhaltiger Entwicklung diskutiert. Auch die spezifische Rolle konfessioneller Erwachsenenbildung wird thematisiert.
Einen wissenschaftlichen Impuls liefert Dr. Sarah Widany (Institut Futur, Freie Universität Berlin), die die aktuellen Forschungsergebnisse aus dem UNESCO-Programm „ESD für 2030“ zur Steigerung der Wirksamkeit von BNE vorstellt.
Ergänzt wird dieser Beitrag durch Thesen aus unterschiedlichen Praxisfeldern: Stefan Rostock (Germanwatch) bringt die Perspektive zivilgesellschaftlichen Engagements ein, Dr. Christian Weingarten (Erzbistum Köln) beleuchtet Fragen aus dem praktischen Nachhaltigkeitsmanagement, und Prof. Dr. Julia Enxing (Ruhr-Universität Bochum) reflektiert das Thema aus theologischer Sicht.
Die Teilnehmenden erwartet ein interdisziplinärer Austausch, der wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischen Erfahrungen verbindet und neue Impulse für die Weiterentwicklung der Bildung für nachhaltige Entwicklung setzt.
Gebühr: 17,00€ - ermäßigt: 7,50€ (inkl. Abendimbiss)
Anmeldung: Anmeldung bis Montag, 18.05.2026
Veranstaltungsort
Maternushaus
Kardinal-Frings-Str. 1-3
50668 Köln
Deutschland
Veranstalter
in Kooperation mit dem Fachbereich Schöpfungsverantwortung im Generalvikariat Erzbistum Köln,
der BNE-Agentur NRW und dem Institut für Kirche und Gesellschaft der Evangelischen Kirche von Westfalen