Wandel in Bewegung setzen – Dein Handabdruck macht den Unterschied!

Bild Wirkungsebenen Hand Print

 

Wofür steht der Handabdruck?

Das BNE-Team von Germanwatch regt dazu an, über den individuellen Fußabdruck hinauszudenken: Wir zeigen auf, wo und wie jede:r den Handabdruck seines bzw. ihres gesellschaftlichen und politischen Engagements vergrößern kann. Warum?

Zunehmendes Wissen über Klima- und Biodiversitätskrise oder globale Ungleichheiten führt häufig nicht zu nachhaltigerem Verhalten. Ein Grund dafür ist die Annahme, alleine und durch individuelle Verhaltensänderungen ohnehin kaum etwas ausrichten zu können. Ein anderer Grund ist, dass sozial und ökologisch verantwortliches Verhalten in unserer Gesellschaft fast immer die aufwändigere, teurere oder weniger naheliegende Option ist. Strukturelle Rahmenbedingungen erschweren es, sich nachhaltig zu verhalten.

Mit dem Handabdruck ermutigt und befähigt das BNE-Team von Germanwatch deswegen Menschen dazu, relevante gesellschaftliche und politische Veränderungen aktiv mitzugestalten und Nachhaltigkeit in der Schule, am Arbeitsplatz, im Verein, in der Stadt, Kommune oder auf landes- und bundespolitischer Ebene strukturell zu verankern.

 


Wie kann ich meinen eigenen Handabdruck vergrößern?

Wie kann ich den Handabdruck in der Bildungsarbeit nutzen?

Material- und Publikationsübersicht

Aktuelle Meldungen und Materialien rund um den Handabdruck

Alle dynamischen NT nicht archiviert
Publikation
28.12.2021

Die siebenteilige Postkartenreihe mit Illustrationen und anregenden Fragen zu möglichen Handabdruck-Hebeln auf der Vorderseite verweist mit QR-Codes auf der Rückseite auf die zwei Do-It-Guides, in denen transformative Engagement-Ideen mit Mut machenden Beispielen und strategischen Tipps weiter ausgeführt werden. Die Postkarten können zum Seminareinstieg verwendet werden, an potenzielle Mitstreiter:innen versandt oder an Infoständen, in Jugendbildungsstätten, in Vereinen, an Schulen etc. ausgelegt werden.

Publikation
27.12.2021

Für eine sozial und ökologisch wirklich nachhaltige Organisation unserer Ernährung müssen wir über unseren eigenen Konsum hinausdenken. Wir brauchen Veränderungen in den Rahmenbedingungen unserer (Hoch-)Schulen, Arbeitsplätze, Vereine, Quartiere, Städte und Kommunen sowie auf landes- und bundespolitischer Ebene. Im Engagement in Gruppen kann jede und jeder dazu beitragen, eine nachhaltige Ernährung und Landwirtschaft leichter, naheliegender und zum fest verankerten Standard zu machen und so einen positiven Handabdruck hinterlassen. Unser Aktionsposter unterstützt durch Checklisten, Tipps und Elemente zum Ausfüllen bei der strukturierten Ideensuche, der strategischen Planung und dem Schritt ins wirkungsvolle Handeln.

Publikation
27.12.2021
Ein Do-It-Guide zum Loslegen

Dieser Do-It-Guide bereitet konkrete Ideen zur Vergrößerung des eigenen Handabdrucks für eine sozial und ökologisch nachhaltige Organisation unserer Ernährung auf. Er bietet Anregungen für kreatives und wirkungsvolles Engagement für eine Ressourcenwende. Der Fokus liegt darauf, strukturveränderndes Engagement in einem bestimmten Themenfeld greifbar zu machen und so den Schritt ins wirkungsvolle Handeln für Interessierte zu erleichtern. Dabei werden Handlungsoptionen auf verschiedenen Ebenen vorgestellt – von Ideen für den eigenen Verein/die eigene Religionsgemeinschaft über Stadtteilprojekte bis hin zu bundesweit organisiertem Engagement.

Pressemitteilung
26.07.2021
Emissionen stark gestiegen: Der 29. Juli ist der Tag, an dem alle nachhaltig nutzbaren Ressourcen für das gesamte Jahr verbraucht sind. Das Datum ist nach einem Jahr etwas weniger massiver Übernutzung wieder fast vier Wochen nach vorn gerückt.

Der diesjährige Erdüberlastungstag fällt auf den kommenden Donnerstag (29. Juli). Der Tag markiert den Zeitpunkt im Jahr, bis zu dem die Menschheit so viele Ressourcen von der Erde beansprucht hat, wie alle Ökosysteme im gesamten Jahr erneuern können. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie hatte sich der Erdüberlastungstag im vergangenen Jahr um knapp vier Wochen nach hinten verschoben – die Übernutzung der Erde war also etwas zurückgegangen. In diesem Jahr sind jedoch die nachhaltig nutzbaren Ressourcen der Erde wieder fast so früh verbraucht wie 2019, wie das Global Footprint Network errechnet hat.

Blogpost
25.07.2021

Maike Sippel ist Professorin für Nachhaltige Ökonomie an der Hochschule Konstanz HTWG. Ihr Workshop-Konzept der #climatechallenge soll über die Auseinandersetzung mit dem eigenen ökologischen Fußabdruck zum Handeln motivieren. In ihrem Gastbeitrag berichtet sie von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Hand Print.

Echter Name

Referentin - Bildung für nachhaltige Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-60

Echter Name

Referent - Bildung für nachhaltige Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-36

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Referentin Bildung für nachhaltige Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-24

Echter Name

Teamleiter Bildung für nachhaltige Entwicklung, NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-26

Hintergrund

Logo des Handabdrucks

 

Der Hand Print wurde ursprünglich von der indischen Organisation CEE als offenes Konzept positiven Handelns ins Leben gerufen. Germanwatch hat den Ansatz weiterentwickelt und legt den Schwerpunkt dabei auf transformative, politische und in reale Strukturen hineinwirkende Formen des Engagements.

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