Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union

Werden die nationalen Strategiepläne dazu beitragen, dringend benötigte Klimaschutzmaßnahmen durchzuführen?

Der Landwirtschaftssektor ist für 12 % der Treibhausgasemissionen der Europäischen Union verantwortlich. Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU muss daher eine entscheidende Rolle bei der Erreichung der Klimaziele spielen. Während die Verhandlungen zwischen den EU- Gesetzgebern über die Gestaltung der GAP bis 2027 noch andauern, erarbeiten die Mitgliedstaaten bereits jetzt ihre nationalen Strategiepläne zu deren Umsetzung.

Der Bericht „Will CAP Strategic Plans help deliver much needed climate action?“ des Climate Action Network Europe (CAN-E) über die nationalen Strategiepläne in Deutschland, Dänemark, Spanien, Frankreich und Irland zeigt allerdings, dass diese dringend überarbeitet werden müssen. Sonst können die Klima- und Biodiversitätsziele des Europäischen Green Deals nicht erreicht werden.

Auch wenn die Maßnahmen zur Emissionsreduktion in der Landwirtschaft in Deutschland schon in einem Gesetzesentwurf verankert wurden, muss auch hier dringend nachgebessert werden. Germanwatch fordert daher, wirksame Anreize für eine flächengebundene Tierhaltung sowie eine klimafreundliche Nutzung von Mooren und organischen Böden zu schaffen.


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Publikationstyp
Papier
AutorInnen
Goksen Sahin (Climate Action Network (CAN) Europe); Dan Belusa (Danish 92 Group); Cyrielle Denhartigh(Réseau Action Climat -RAC France); Tobias Reichert (Germanwatch), Ian Lumley (An Taisce -Ireland), Ana Márquez (SEO/Birdlife Spain)
Seitenanzahl
34

Beteiligte Personen

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Referent für Agrarpolitik und Welthandel | Projektleiter Klimafreundliche Landwirtschaft
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Echter Name

Referentin für EU-Klimapolitik
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Politische Leitung Berlin
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