In Erwartung des für Juli angekündigten Vorschlags der EU-Kommission zur Reform des europäischen Emissionshandels (EU-ETS 1) skizzieren wir in diesem Impulspapier mögliche Reformoptionen. Diese Reformen sollen Investitionen in die Transformation am Wirtschaftsstandort Europa ermöglichen, den Interessen von „First Movern“ gerecht werden und zugleich die Einhaltung des Klimaziels der EU für 2040 sicherstellen. Besonders großes Potenzial liegt in einer stärkeren Konditionierung der kostenfreien Zuteilung, verknüpft mit einem individuellen Transformationskonto. Flankiert wird das durch eine zielgerichtetere Verwendung der Einnahmen aus dem ETS.
Zudem ordnet das Papier die Debatte um das „ETS Endgame“ ein, also den Umgang mit Negativemissionen und Zertifikaten nach Artikel 6, und zeigt unsere Perspektive auf ein mögliches Leitmarktinstrument für die Chemieindustrie auf.