Jetzt muss Klimaschutz zur Chefsache werden

Cover Hintergrundpapier COP 12
Hintergrundpapier zur COP 12 im Jahr 2006

Der Klimagipfel von Nairobi 2006 und seine Bewertung

Der Verhandlungspoker, der bis 2009 zu einem Post-2012-Regime ("Kyoto II") führen soll, hat begonnen. Zwei große Themenblöcke sollten auf dem Klimagipfel in Nairobi 2006 diskutiert werden. A) Wie werden die Verhandlungen für  das Post-2012-Klimaregime strukturiert? Und B) Welches Handlungspaket für Entwicklungsländer kann in Nairobi beschlossen werden, das der Anpassung an den Klimawandel, der Nutzung des CDM und dem Technologietransfer dient? Das vorliegende Hintergrundpapier resümiert und kommentiert die wichtigsten Ergebnisse des Klimagipfels (COP12/MOP2, 6.-17.11.2006, Nairobi, Kenia). Gezeigt hat sich beim Klimagipfel vor allem eines: es besteht wenig Aussicht, dass im Rahmen dieser Verhandlungen auf Delegierten- und Umweltministerebene die notwendige politische Dynamik enstehen wird, um bis 2009 ein Kyoto II auszuhandeln, das uns wirklich weiterhilft. Dies kann nur erreicht werden, wenn es in den nächsten Monaten gelingt, dass der Klimawandel in den zentralen Staaten zur Chefsache wird und die volle Unterstützung der Regierungschefs und Außenminister erhält. Die deutsche G8- und EU-Präsidentschaft im kommenden Jahr kann hierfür wichtige Prozesse initiieren.

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Autor:innen
Christoph Bals, Jan Burck, Sven Harmeling, Klaus Milke, Manfred Treber, Gerold Kier
Publikationsdatum

Zuletzt geändert

Beteiligte Personen

Echter Name

Politischer Geschäftsführer
+49 (0)228 / 60 492-34

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Referent für Klimaschutz & Energie, NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung
+49 (0)228 / 60 492-21

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Vorstandsmitglied


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Ehrenvorsitzender von Germanwatch


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Klima- und
Verkehrsreferent
+49 (0)228 / 60 492-14

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Administrativer Geschäftsführer
+49 (0)228 / 60 492-12