Eine Frau sitzt am Schreibtisch und denkt nach

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Folgen der EU-Handels- und Agrarpolitik für Sambias Milchbauern


 
Diese Broschüre beleuchtet die Auswirkungen der EU-Handels- und Landwirtschaftspolitik auf sambische Milchbauern. Die historischen Niedrigpreise für Milch, die aus der Subventionspolitik der EU resultieren, belasten nicht nur europäische Milchbauern, die ihre Produktionskosten nicht mehr decken können, sondern auch afrikanische Kleinbauern, die von subventioniertem Milchpulver aus der EU vom Markt verdrängt werden. Die europäische Überproduktion von Milch, welche durch eine verfehlte Subventionspolitik mitverursacht wurde und die durch die geplante Abschaffung der Milchqoute voraussichtlich noch verstärkt werden wird, lässt den Weltmarktpreis fallen. Das geplante Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Sambia würde die sambischen Milchbauern zudem direkt der ungleichen Konkurrenz aus der EU aussetzen. Die Publikation zeigt auf, wie durch ungerechte Spielegeln im internationalen Handel und die fortschreitende Liberalisierung durch internationale Verträge die Lebensgrundlagen und insbesondere das Recht auf Nahrung sambischer Milchbauern gefährdet werden.

>> Download der Broschüre [PDF, 2,5 MB]

>> English version [PDF, 2.2 MB]