Auf der Klimakonferenz COP28 haben sich die UNFCCC-Mitgliedstaaten darauf geeinigt, den Anteil erneuerbarer Energien global zu verdreifachen, die Energieeffizienz zu verdoppeln und auf faire und gerechte Weise aus fossilen Brennstoffen auszusteigen – bekannt als der COP28-Energiekonsens. Germanwatch hat die drei Komponenten des Konsenses sowie die dafür benötigten Grundlagen – wie Netze, Speicher, grüner Wasserstoff – analysiert und Empfehlungen erarbeitet, wie multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) die Umsetzung des Konsenses am besten unterstützen können.
Für jede Komponente des COP28-Energiekonsenses geben wir einen Überblick über den Investitionsbedarf, den aktuellen Stand, Finanzierungslücken, den derzeitigen Beitrag der MDBs – und empfehlen Schwerpunkte für die Stärkung der Unterstützung durch die MDBs.
Neben einem detaillierten Policy Paper fassen drei Fact Sheets die wichtigsten Ergebnisse und Empfehlungen für jede Komponente des Konsenses zusammen. Zwei Fallstudien zur Republik Kongo und Nigeria geben Einblick in die Aktivitäten multilateraler Entwicklungsbanken vor Ort.
Über dieses Factsheet:
Das Fact Sheet 2 "Doubling Energy Efficiency” (dt. „Verdopplung der Energieeffizienz“) fasst den Stand der Finanzierung von Energieeffizienz durch multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) vor dem Hintergrund der globalen Energiewende und regionaler Finanzierungsbedarfe zusammen. Es enthält Empfehlungen für MDBs und ihre Anteilseigner dazu, wie die Rolle der multilateralen Entwicklungsbanken gestärkt werden kann. Die Empfehlungen umfassen die Schwerpunktsektoren Verkehr, Gebäude und Industrie, Anpassungen der internen Governance der MDBs, regionale Schwerpunkte, politische Reformansätze sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit.