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Klimamacht China?

Zwischen nationalen Interessen und globaler Verantwortung

Kaum ein Land verkörpert die Widersprüche der globalen Klimapolitik so sehr wie China: Einerseits emittiert China mehr CO2 als jedes andere Land der Welt, andererseits treibt kein anderer Staat den Ausbau grüner Technologien so stark voran. Ist China damit eine Klimamacht, die globale Verantwortung trägt? 

Die Studie von Friedrich-Ebert-Stiftung und Germanwatch untersucht, wie sich Chinas Klimapolitik in den vergangenen Jahrzehnten gewandelt hat und welche Rolle Pekings wirtschafts- und industriepolitische Ziele dabei spielen. Denn Chinas Klimapolitik schwankt zwischen Ambition und Flexibilität, während Peking eine Schlüsselrolle in grünen Lieferketten einnimmt, von Rohstoffen bis zu E-Autos, Batterien, Solar- und Windtechnologie. Für Europa ist das eine Herausforderung, denn die Klimapolitik zählt zu den wenigen Feldern, auf denen Deutschland und die EU China noch überwiegend als Partner sehen, während zugleich geopolitische und geoökonomische Spannungen die Kooperation erschweren. Die Studie entwickelt vor diesem Hintergrund konkrete Handlungsempfehlungen für die deutsche und europäische Politik.

Publikationsdaten

Veröffentlichung:
Autor:innen:
Barbara Pongratz, Merle Groneweg
Seitenanzahl:
60
Publikationstyp:
Studie
Permalink: https://www.germanwatch.org/de/node/93620