Titelbild: makeITfair

Germanwatch will erreichen, dass Elektronikfirmen faire und nachhaltige IT-Geräte herstellen – vom Design der Geräte über den Abbau der Rohstoffe, von der Herstellung bis zur Entsorgung des Elektroschrotts. Eine lange Nutzung von Geräten ist ein wichtiges Ziel. Dafür brauchen wir sowohl Vorreiterinitiativen als auch politische Rahmensetzung.

Aktuelles zum Thema

Publikation
25.02.2018
LED_Cover

Leuchtdioden (kurz LED) sind sehr gefragt, weil sie eine hohe Lebenserwartung haben und gleichzeitig sehr wenig Strom verbrauchen. Bei gleicher Helligkeit benötigt eine LED-Lampe ca. 85-90 Prozent weniger Strom als eine Glühlampe.
Dieses Papier beleuchtet die menschenrechtlichen und ökologischen Herausforderungen von LED-Lampen und zeigt Maßnahmen für Politik und für VerbraucherInnen auf, um die Nutzung von LEDs nachhaltiger zu gestalten.

Publikation
15.01.2018
Cover: rRT Publikation Softwareobsoleszenz
Diskussionspapier des Runden Tisches Reparatur

Die Lebens- und Nutzungsdauer von Software entscheidet immer öfter darüber, wie lange Produkte genutzt werden können, wie hoch die Potenziale für die Weiter- und Wiederverwendung sind und ob eine Reparatur möglich oder sinnvoll ist. Das Diskussionspapier des Runden Tisches Reparatur - unter Mitarbeit von Germanwatch - diskutiert Ursachen und Wirkungen von Softwareobsoleszenz auf den Produktlebenszyklus und zeigt Lösungsansätze, um negative Auswirkungen zu verhindern oder abzumildern.

Meldung
26.10.2017
Unterstützerschreiben_Beteiligte
Germanwatch unterstützt den Antrag der freien Reperaturwerkstatt Vangerow GmbH beim Bundeskartellamt auf Einleitung eines Verfahrens gegen Samsung

Viele Hersteller, Händler und Importeure in Deutschland nutzen ihre marktbeherrschende Position bei der Bereitstellung und Preisgestaltung von Ersatzteile zu Ungunsten kleiner Unternehmen, Reparateure und VerbraucherInnen. Germanwatch unterstützt gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Runden Tisches Reparatur den Antrag der freien Werkstatt Vangerow GmbH beim Bundeskartellamt auf die Einleitung eines Verfahrens gegen das Unternehmen Samsung.

Publikation
05.09.2017
Foto: Check Dein Handy - Illustration 1
- Deutsch-Arabische Version -

"Mayla, Esma und Lukas sollen eigene Handys bekommen. Die drei können es kaum erwarten und wollen über ihre zukünftigen Begleiter so viel wissen wie möglich. ..." So beginnt die neue innovative Broschüre rund um den nachhaltigen und bewussten Umgang mit Handys, die sich an BildungsmultiplikatorInnen für deutsch- und arabischsprachige junge Erwachsene richtet.

Publikation
26.06.2017
Foto: Check Dein Handy - Illustration 1
- Deutsch-Türkische Version -

"Mayla, Esma und Lukas sollen eigene Handys bekommen. Die drei können es kaum erwarten und wollen über ihre zukünftigen Begleiter so viel wissen wie möglich. ..." So beginnt die neue innovative Broschüre rund um den nachhaltigen und bewussten Umgang mit Handys, die sich an BildungsmultiplikatorInnen für deutsch- und türkischsprachige junge Erwachsene richtet.

Pressemitteilung
16.03.2017
Pressemitteilung

Kurz vor Beginn der IT-Messe CeBIT drängt die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch auf Konzepte zur Bewältigung der gewaltigen sozialen und ökologischen Folgen der Digitalisierung. Die CeBIT präsentiere Digitalisierung, Automatisierung und die Vernetzung von Technik und Mensch als große Fortschritte. Dabei bleibt außen vor, was dies für die Menschen in den Ländern des globalen Südens bedeutet, wo viele Millionen einfacher Arbeitsplätze vor dem Aus stehen könnten und die Nachfrage nach entsprechenden Rohstoffen schon jetzt für erhebliche Probleme sorgt.

Meldung
16.03.2017
Bild: Jugendliche mit Smartphones (Bildquelle: oneinchpunch / Fotolia)
Neues Projekt für interkulturelle Bildung zum nachhaltigen Umgang mit Smartphones braucht Ihre Unterstützung

Das Smartphone ist besonders für junge Menschen − egal welche Sprache sie sprechen − ein zentraler Gebrauchsgegenstand des täglichen Lebens. Dabei steigt seit Jahren die Zahl der weltweit verkauften IT-Produkte und damit die Menge an Elektroschrott und die Ressourcenverschwendung. Für eine bewusste Auseinandersetzung zu diesem Thema in einer mehrsprachigen Gesellschaft bedarf es jedoch niedrigschwelliger Materialien, die im Rahmen von schulischer und außerschulischer Bildungsarbeit eingesetzt werden können. Eine Herausforderung ist dabei, Zusammenhänge so zu vermitteln, dass eine Auseinandersetzung mit den drängenden Fragen Spaß macht und junge Menschen sowie Eltern sich für die weltweiten Auswirkungen der IT-Branche und des Konsums verantwortlich fühlen.

Weitblick
16.03.2017
Weitblick

Die Diskussionen um die Folgen einer fortschreitenden Digitalisierung auf Menschen und die Welt, in der wir leben, werden häufig von Arbeits- und TechnologieexpertInnen geführt. Deren Analysen und Sichtweisen sind wichtig und tragen dazu bei, Optionen sowie Chancen und Risiken für Beschäftigte, Arbeitgeber und auch die Politik aufzuzeigen und diese auf massive Veränderungen vorzubereiten. Ein ausschließlicher Fokus darauf ist jedoch zu kurz gesprungen. Wie so oft möchte Germanwatch Sie einladen, diese dominierende Perspektive zu erweitern und auch die möglichen Effekte der Digitalisierung auf Themen der globalen Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit zu betrachten.

Publikation
16.03.2017
Cover Mehrwertsteuer Reparatur

Jeder kennt die Situation – die Schuhsohle oder das Smartphone-Display gehen kaputt und es stellt sich die Frage: Lohnt sich eine Reparatur? In Schweden soll sie sich nun wieder lohnen. Anfang dieses Jahres senkte das Land die Mehrwertsteuer auf kleinere Reparaturdienstleistungen. Dieses Hintergrundpapier diskutiert steuerpolitische Instrumente zur Förderung von Reparatur.

Pressemitteilung
10.11.2016
Logos-AK Rohstoffe, CiR, Germanwatch, oek, Powershift
Zivilgesellschaft befürchtet Riesen-Schlupfloch: Der Import von bis zu 100 Kilo Gold soll ohne Kontrolle erlaubt sein / Widerstand der Bundesregierung gefordert

Die Konfliktrohstoff-Verordnung der Europäischen Union läuft nach Einschätzung mehrerer zivilgesellschaftlicher Organisationen Gefahr, in der letzten Verhandlungsrunde ihre Wirkung zu verlieren. Hauptkritikpunkt sind die Schwellenwerte, die Europäischer Rat, EU-Kommission und Parlament nun festlegen wollen: Nach einem Vorschlag der slowakischen EU-Präsidentschaft sollen unter anderem bis zu 100 Kilogramm Gold ohne jegliche Verantwortung, also ohne dass der Importeur seine Lieferkette auf mögliche Konfliktfinanzierung überprüft, eingeführt werden können. Bei den Organisationen Christliche Initiative Romero, Germanwatch, PowerShift und Ökumenisches Netz Zentralafrika stößt dies auf harte Kritik.

Ansprechpartner*in

Echter Name

Referentin für Ressourcenpolitik
+49 (0)228 / 60 492-54

Echter Name

Referentin für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten im Rahmen des Berliner Promotor*innenprogramms
+49 (0)30 / 28 88 356-86

Echter Name

:: IN ELTERNZEIT :: Referentin für Ressourcenpolitik und IT-Branche
+49 (0)30 / 28 88 356-91

Kurzfilm: Kleines Handy - große Wirkung

Denis, ein jugendlicher Vieltelefonierer, wird in das Berliner Büro von Germanwatch begleitet. Er erfährt, unter welchen teils sozial und ökologisch inakzeptablen Bedingungen Mobiltelefone hergestellt werden.

Publikationen und Bildungsmaterialien

Sukuma Award: Die Siegerspots!

>> Alle Siegerspots

Der „Sukuma Award“ will auf die Probleme bei der Herstellung unserer Elektronik aufmerksam machen. Germanwatch hat in diesem Jahr mit dem Bürgerfilmpreis in Dresden, Leipzig und Chemnitz kooperiert.