Titelbild: makeITfair

Germanwatch will erreichen, dass Elektronikfirmen faire und nachhaltige IT-Geräte herstellen – vom Design der Geräte über den Abbau der Rohstoffe, von der Herstellung bis zur Entsorgung des Elektroschrotts. Eine lange Nutzung von Geräten ist ein wichtiges Ziel. Dafür brauchen wir sowohl Vorreiterinitiativen als auch politische Rahmensetzung.

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
Germanwatch kritisiert umweltschädliche Marketingstrategie von Mobilfunkanbieter anlässlich des Weltumwelttages
Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni kritisiert Germanwatch die unverantwortliche Marketingstrategie von Vodafone. Seit Mitte April versucht Vodafone mit dem Slogan "Jedes Jahr ein neues Smartphone" Kunden zu binden. „Damit heizt Vodafone die Nachfrage nach Smartphones an und fördert Ressourcenverschwendung“, kritisiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch.
Pressemitteilung
Germanwatch fordert: Elektronikbranche muss ihre Geschäftsmodelle überdenken
Anlässlich der am Montag beginnenden Messe CeBIT kritisiert Germanwatch das Geschäftsmodell der Elektronikbranche: Im Fokus stehe allein die schnelle Entwicklung von neuen Produkten und Technologien, die mit sehr kurzen Produktzyklen einhergehen. Die damit eng verwobenen Themen Ressourcenschonung und Konflikte beim Rohstoffabbau werden dabei verschwiegen. „Ohne ein grundsätzliches Umdenken bei den Geschäftsmodellen in der Elektronikindustrie sind technische und digitale Entwicklungen nicht zukunftsfähig“, sagt Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch.
Publikation
Die Diskussionen um fair hergestellte Elektronikprodukte sind spätestens seit der Auslieferung des Fairphones Anfang 2014 wieder in aller Munde. Das Projekt NagerIT hat es sich zum Ziel gesetzt, eine faire Computermaus herzustellen. Bislang ist die Herstellung der Maus in Teilen fair, aber die Herausforderungen sind noch groß. Germanwatch nimmt diese beispielhafte Initiative in den Blick und stellt sie näher vor.
Pressemitteilung
Trotz Beitritt zur Fair Labor Association (FLA) im Januar 2012 gibt es bei vielen chinesischen Apple-Zulieferern keine wesentlichen Verbesserungen
Die Arbeitssituation bei vielen untersuchten Apple-Zulieferern in China ist weiterhin miserabel, obwohl Apple vor knapp zwei Jahren Verbesserungen versprochen hatte. Dies zeigt eine heute veröffentlichte Publikation der Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch. Der Überblicksbericht analysiert die Hauptprobleme bei über 20 Apple-Zulieferfabriken und bewertet die bisherigen Maßnahmen wie Apples Beitritt zur Fair Labor Association (FLA).
Publikation
Noch keine fairen Arbeitsbedingungen in China – eine Bestandsaufnahme
Apple ist das wertvollste Markenunternehmen der Welt. Gleichzeitig steht es seit Jahren wegen Arbeitsrechtsverletzungen bei seinen chinesischen Zulieferern in der Kritik. Die vorliegende Veröffentlichung beschäftigt sich einerseits mit den wiederkehrenden Vorwürfen menschen- und arbeitsrechtlicher Verletzungen bei Apples direkten Zulieferern. Andererseits werden die Reaktionen der Zivilgesellschaft auf diese Rechtsverletzungen beschrieben. Dabei steht dieses Hintergrundpapier nur beispielhaft für die Probleme bei der Produktion von Unterhaltungselektronik, da viele andere Unternehmen in denselben Fabriken bei denselben Zulieferern wie Apple herstellen lassen.
Weitblick
Warum überhaupt wählen, was ändert das schon? Was können wir angesichts einer globalisierten Wirtschaft und einer Politik, die Entscheidungen als „alternativlos“ erklärt, überhaupt ausrichten? Demokratie lebt davon, dass die von Entscheidungen Betroffenen diese beeinflussen können. Und sie lebt von...
Meldung
Die Sendung vom 28. Mai ist in der Mediathek zu sehen
Im Mai 2011 hatte Germanwatch mit den internationalen Partnern des makeITfair-Projektes und des GoodElectronic-Netzwerkes die Kampagne „Time to bite into a fair Apple“ gestartet. Apple geriet immer mehr unter Druck und reagierte schließlich Anfang 2012 mit dem Beitritt zur Fair Labour Association (FLA). Eine Studie der FLA zeigte bei den Apple-Zulieferern in China umfangreichen Reformbedarf auf. Die Sendung "Frontal 21" hat untersucht, ob die versprochenen Maßnahmen umgesetzt wurden und sich seitdem etwas verbessert hat.
Meldung
In der Wissenssendung "Leonardo" des WDR vom 25.2.2013 wird die niederländische Initiative "Fairphone" vorgestellt. Sie versucht derzeit ein möglichst faires Handy auf den Markt zu bringen. Germanwatch begrüßt solche Initiativen, sieht aber vor allem auch die Politik klar in der Verantwortung.
Publikation
Ein Vergleich der Handyunternehmen ist gar nicht so einfach, vor allem weil viele große Marken ihre Bauteile von denselben Zulieferern erhalten. makeITfair hat kein eigenes Ranking oder Bewertungssystem für Handys erstellt, sondern die nützlichsten Informationen von anderen Organisationen zusammengetragen, um bewusste VerbraucherInnen bei der Suche nach dem grünsten und fairsten Handy zu unterstützen.
Publikation
Handys und andere elektronische Geräte haben unser Leben in vielerlei Hinsicht verbessert. Aber für die Menschen, die diese Produkte herstellen, sieht das ganz anders aus. Um die Preise so niedrig wie möglich zu halten, haben Elektronikunternehmen ihre Produktion in Länder verlagert, in denen Löhne niedrig und Umweltgesetze nicht so streng sind. In diesen Ländern landet auch ein Großteil des Elektronikmülls.

Publikationen und Bildungsmaterialien

Netzwerke

Good Electronics ist ein internationales zivilgesellschaftliches Netzwerk zu Menschenrechten und nachhaltiger Produktion in der Elektronikindustrie. Weitere Informationen inkl. Newsletter siehe www.goodelectronics.org