Transparenz ermöglicht demokratische Kontrolle. Germanwatch fordert, dass Unternehmen Informationen offenlegen müssen, die eine Einschätzung erlauben, welche menschenrechtlichen, sozialen, politischen und ökologischen Risiken und Auswirkungen ihre Geschäftstätigkeit weltweit hat.

Aktuelles zum Thema

Meldung
21.09.2011
Cover_The Impact of the Danish Law on CSR-Reporting
A study by DanWatch - November 2011

Wie funktionieren Offenlegungspflichten in anderen Ländern? Für Dänemark hat die NGO DanWatch im Auftrag von ECCJ die Anwendung der dänischen Gesetzgebung im Bereich Berichts- und Offenlegungspflichten zwei Jahre nach in Kraft treten analysiert.

Ein Ergebnis ist, dass selbst zwei Jahre nach in Kraft treten des neuen Gesetzes, die untersuchten Unternehmen nur über 21 Prozent der in ihrem Sektor relevanten CSR-Themen berichten. Die restlichen 79 Prozent an relevanten Themen werden ausgelassen!

Meldung
22.07.2011
Unterschriften und 140 Politikerstatements
Vielen Dank an die Unterstützer und Unterstützerinnen

Am 13. Juli 2011 hat das europäische Netzwerk für rechtlich verbindliche Unternehmensverantwortung, ECCJ, dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Antonio Tajani, 73.466 Unterschriften im Rahmen der Kampagne "Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen" überreicht. Damit hat die in Deutschland von Germanwatch koordinierte Unterschriftensammlung ihr offizielles Ende gefunden. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen bedanken, die die Kampagne unterstützt haben!

Pressemitteilung
12.07.2011
Pressemitteilung

Wenn ein europäisches Unternehmen außerhalb der EU Menschenrechte verletzt oder die Umwelt verschmutzt, muss es dafür auch in der Europäischen Union rechtlich zur Verantwortung gezogen werden können. Das fordern mehr als 73.000 EU-Bürger und 140 europäische Parlamentsabgeordnete mit einer Petition, die heute der Industriekommissar der EU, Vizepräsident Antonio Tajani, erhält.

Pressemitteilung
20.04.2011
Pressemitteilung

Mit dem "Single Market Act" hat die europäische Generaldirektion für Binnenmarkt angekündigt, bis Jahresende einen Gesetzesvorschlag für nichtfinanzielle Offenlegungspflichten für Unternehmen vorzulegen. Einige Nationalstaaten haben in diese Richtung gehende Berichtspflichten bereits verankert, Deutschland gilt als Nachzügler.

Pressemitteilung
10.11.2010
Pressemitteilung

Indische Arbeiterinnen werden ausgebeutet, kolumbianische Gewerkschafter getötet und brasilianische Fischer verlieren nach Umweltzerstörungen durch europäische Unternehmen ihre Jobs. Diese Szenen spielen sich heute Vormittag vor dem Brandenburger Tor und hinter dem Rücken von Justitia ab. Mitglieder des CorA-Netzwerks stellen konkrete Fälle nach, bei denen Unternehmen Missverhalten vorgeworfen wird. Im Rahmen der Kampagne "Rechte für Menschen - Regeln für Unternehmen" fordern die Darsteller eine Reform des EU-Rechtes, um die Bedingungen in den Produktionsländern zu verbessern.

Weitblick
12.05.2010
Weitblick

Globale wirtschaftliche, soziale und ökologische Krisen können nur durch koordinierte Regulierung bewältigt werden. Dazu gehört auch, dass transnationale Unternehmen, ihre Tochterunternehmen und Zulieferer die Menschenrechte sowie international vereinbarte soziale und ökologische Normen einhalten. Um dieses Ziel zu erreichen, genügen freiwillige Selbstverpflichtungen nicht. Vielmehr bedarf es verbindlicher Instrumente, mit denen Unternehmen darauf verpflichtet werden, diese Standards zu beachten.

Publikation
01.05.2010
Deckblatt: Unternehmensverantwortung. Vorschläge für EU Reformen.
Eine juristische Analyse der Auslandstätigkeit zweier deutscher Unternehmen

Anhand von zwei Fallbeispielen untersucht die Studie exemplarisch die Haftung von Unternehmen für Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen durch ihre im Ausland angesiedelten Töchter und Zulieferer. Die erste Fallstudie bezieht sich auf eine Tochtergesellschaft der ThyssenKrupp AG in Brasilien, die zweite auf Zulieferer von Aldi in China.

Pressemitteilung
27.11.2008
Pressemitteilung

Germanwatch legte heute in Bonn eine Studie über die Berichterstattung europäischer Automobilunternehmen zu geschäftsrelevanten Risiken des Klimawandels vor. Wesentliche Wettbewerbsfaktoren wie der CO 2 -Ausstoß und die Treibstoffeffizienz der Modelle werden nach wie…

Pressemitteilung
28.06.2008

Pressemitteilung Bonn, 28.6.08. Ein neues Rechtsgutachten von Germanwatch analysiert die Berichtspflichten von deutschen, französischen und italienischen Automobilunternehmen hinsichtlich des deutschen und europäischen Gesetzes zur Veröffentlichung von klimabezogenen Geschäftsrisiken. Diese Berichtspflichten sind von besonderem Interesse für Aktieninhaber…

Pressemitteilung
19.02.2008

Pressemitteilung Bonn, 19.2.08. Für die Automobilkonzerne in den USA zählen die steigenden Ölpreise zu den entscheidenden Faktoren, die seit einiger Zeit die Gewinne einbrechen lassen. Auch Billigflieger Ryanair verkündete vor wenigen Tagen, dass aufgrund der hohen…

Ansprechpartner*in

Echter Name

Referentin für Unternehmensverantwortung, Koordinatorin Initiative Lieferkettengesetz
+49 (0)30 / 28 88 356-5

Netzwerke Beschwerdemechanismen – Rechte für Betroffene

CorA: Das CorA-Netzwerk für Unternehmensverantwortung besteht aus über 50 Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für verbindliche Regeln für die Verantwortungsübernahme von Unternehmen einsetzen. Germanwatch koordiniert die AG Haftung des Netzwerkes.

ECCJ: Die European Coalition for Coporate Justice (ECCJ) repräsentiert über 250 Organisationen aus 15 europäischen Mitgliedsstaaten, die zu verbindlicher Unternehmensverantwortung arbeiten. Germanwatch vertritt das deutsche CorA-Netzwerk im Lenkungskreis von ECCJ.

OECD Watch: Das internationale Netzwerk OECD Watch testet die Wirksamkeit der OECD-Leitsätze für multinationale Unternehmen und bringt NGO-Positionen in das OECD Investment Committee ein.