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Der diesjährige G7-Gipfel steht kurz bevor. Unter der deutschen Präsidentschaft haben die Staats- und Regierungschefs es in der Hand, die Klimapolitik entscheidend voranzubringen. Denn ob der Gipfel als Erfolg beurteilt werden kann, wird stark von den klimapolitischen Entscheidungen abhängen. In diesem Blogbeitrag beleuchten wir, in welchen Bereichen entscheidende Fortschritte erzielt werden müssen.

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Die Bundesregierung will die Windenergie Offshore bis zum Jahr 2045 auf 70 Gigawatt (GW) ausbauen. – Um dies umzusetzen, müssten Zielkonflikte aufgelöst werden.

Die Bundesregierung hat sich mit dem Koalitionsvertrag vorgenommen, die Windenergie Offshore bis zum Jahr 2045 auf 70 GW auszubauen. Dieses Ziel polarisiert. Windenergie Offshore weist einerseits eine hohe Volllaststundenzahl auf und kann so einen verlässlichen Beitrag zur Dekarbonisierung leisten. Andererseits erhöht der Ausbau von 70 GW Windenergie Offshore mit hoher Wahrscheinlichkeit den Netzausbaubedarf, wirft Fragen des Meeresschutzes auf und bringt Herausforderungen wie die zeitnahe Verfügbarkeit von Ressourcen mit sich.

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Als führende Industrieländer und – historisch gesehen – Hauptverursacher der Klimakrise müssen die G7-Staaten ihrer Verantwortung gerecht werden. In diesem Blogbeitrag (auf Englisch) skizzieren wir, wie die G7-Staaten krisenresistenter werden können – und dabei auch anderen Ländern zur Seite stehen.
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The EU Commission has recently presented a proposal for a Directive on Corporate Sustainability Due Diligence. The aim of this Directive is to integrate international standards into European law and prevent negative consequences of global business activities. Can the law contribute to ending deforestation in transnational supply chains?
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Am heutigen Mittwoch hat die EU-Kommission einen Gesetzesvorschlag für entwaldungsfreie Lieferketten vorgestellt. Die Kommission will die Entwaldung in globalen Lieferketten über Auflagen für bestimmte Risikoprodukte, wie Rindfleisch oder Soja, eindämmen. Parallel diskutiert die EU aktuell ein europaweites Lieferkettengesetz: Sie will unternehmerische Sorgfaltspflichten sektorenübergreifend verankern. Dieser Blog ist ein erster Versuch, den Mehrwert beider Vorhaben aufzuzeigen und zugleich ein Appell, dass beide Ansätze zusammengedacht werden sollten.
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In Brasilien droht ein Eisenbahnprojekt Umwelt und Rechte der indigenen Völker zu überrollen
Eine tausend Kilometer lange Eisenbahnstrecke soll den industriellen Soja-Anbau in Brasilien kostengünstiger machen und den Export steigern. Die Europäische Union ist schon jetzt als zweitgrößte Abnehmerin des brasilianischen Sojas mitverantwortlich für die sozialen und ökologischen Schäden, die durch die Sojaproduktion und die Ausbreitung von Viehweiden in Waldgebieten und auf Kosten natürlicher Ökosysteme entstehen. Große Teile der indigenen Bevölkerung Brasiliens leisten dagegen Widerstand und verweisen dabei auf die Missachtung ihrer Rechte und die Gefährdung des Klimas und der Biodiversität.
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Erste Bewertung der COP26 in Glasgow
Das Ergebnis der UN-Klimakonferenz ist zwiespältig: Es gibt eine starke Dynamik für den Ausstieg aus Kohle und Druck auf Zögernde beim Klimaschutz – aber damit das 1,5 Grad-Limit in Reichweite kommt, muss insbesondere China das Klimaziel bald nachbessern und die USA ihres gut umsetzen. Hinzu kommt ein kümmerliches Ergebnis bei dem Thema Schäden und Verluste.
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The European Union’s high demand for soy still causes deforestation and nature degradation of large areas in the countries of origin. In an online seminar hosted by Germanwatch, researchers, activists, members of civil society organisations and political decision makers discussed different measures to end EU-driven deforestation and ecosystem degradation in South America, especially in the tropical dry forest of the Gran Chaco.

On 14 October 2021, Alejandro Brown, president of Fundación Proyungas from the Gran Chaco, researchers Laura Kehoe (University of Oxford) and Alfredo Romero Muñoz (Humboldt University Berlin) as well as policy advisor Barbara Hermann (Climate Focus) highlighted the impacts of deforestation in the Gran Chaco through international trade and the difficulties of a zero-deforestation approach. They warned that the Gran Chaco is in a very critical state and further deforestation could lead to the total destruction of the ecosystems.

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Two years after the 2015 Paris Agreement, the world’s multilateral development banks (MDBs) committed to align their financial flows with the landmark climate pact’s goals. Now, four years later, it’s clear that as a group, the MDBs are still a long way away from realizing their commitment throughout their portfolios. While MDBs have focused on aligning direct investments with Paris goals, this effort is not sufficiently ambitious, nor is it complete. They have paid less attention to whether their indirect investments support climate goals. And policy-based loans — a favored instrument during times of crisis — also remain a blind spot.
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How do European livestock farmers know whether forests have been cleared for the cultivation of soy in their feed? So far, feed manufacturers have pretended to be unable to take responsibility for their supply chains. Tracing back the origin of the soy through many intermediaries along the global supply chain was too difficult for them. In the future, however, an EU law could require companies to take responsibility for their global supply chains.

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