Durch die Klimawissenschaft erfahren wir fortlaufend, wo Herausforderungen des Klimawandels liegen und welche Lösungsansätze Erfolgsaussichten haben. Germanwatch verfolgt die Debatte intensiv - v.a. rund um den Weltklimarat IPCC - und lässt ihre Erkenntnisse kontinuierlich in die eigenen Strategien einfließen.

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
13.11.2018
Key Visual Brown to Green Report
"Brown to Green"-Report: In 15 G20-Staaten sind die Emissionen 2017 wieder gestiegen / Deutschland bisher besonders schwach bei Kohleausstieg und Verkehr - noch gut bei Erneuerbaren Energien / Positive Ansätze vor allem in Indien, Frankreich, Großbritannien und Südafrika - Russland, Saudi-Arabien und Türkei schneiden sehr schlecht ab

Die G20-Staaten kommen bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens bisher nicht ausreichend voran - der notwendige Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis 2050 würde bei Fortsetzung dieser schwachen Dynamik klar verfehlt. Dennoch gibt es in einigen Bereichen erste Fortschritte, die in den kommenden Jahren ausgebaut und beschleunigt werden müssten. Dies sind einige Kernaussagen des heute im Vorfeld des G20-Gipfels vorgestellten "Brown to Green"-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency, an der auch Germanwatch beteiligt ist. Die G20-Staaten spielen die Schlüsselrolle, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden.

Pressemitteilung
07.10.2018
Pressemitteilung
IPCC-Sonderbericht: 1,5 Grad sind noch erreichbar / Jenseits dieser Grenze steigen Risiken und Kosten der Klimakrise enorm an / Deutliche Fortschritte beim Klimaschutz sofort notwendig / Kohleausstieg bis etwa 2030 nötig

Brot für die Welt und Germanwatch begrüßen den Sonderbericht des Weltklimarats IPCC als "starkes Signal für deutlich ambitionierteren Klimaschutz". Dieser "wichtige Wegweiser aus der Klimakrise" zeigt, dass ab einer Erwärmung über 1,5 Grad die Risiken und volkswirtschaftlichen Kosten des Klimawandels massiv steigen. Die gute Nachricht ist: Die Begrenzung der Erwärmung auf dieses Limit ist bei zügigem und entschiedenem Handeln machbar. "Der Weltklimarat IPCC zeigt: Es geht um jedes Zehntel, ja sogar jedes Hundertstel Grad vermiedene Erwärmung", betont Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Publikation
28.09.2018
Cover Working Paper Aligning Investments with the Paris Agreement
Aligning Investments with the Paris Agreement Temperature Goal - Challenges and Opportunities for Multilateral Development Banks

In einem gemeinsamen Forschungsprojekt analysiert Germanwatch zusammen mit dem World Resources Institute, dem NewClimate Institute, und der Fundacion Avina, wie multilaterale Entwicklungsbanken (MDBs) ihrer Selbstverpflichtung nachkommen können, ihre Investitionen mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens in Einklang zu bringen.

Pressemitteilung
03.09.2018
Pressemitteilung
Letzte Etappe vor Klimagipfel: Germanwatch fordert deutliche Fortschritte bei UN-Verhandlungen in Bangkok / Team zur Beobachtung vor Ort

Germanwatch erwartet von den morgen in Bangkok beginnenden Klimaverhandlungen (bis Sonntag) deutliche Fortschritte zur Vorbereitung der Entscheidungen beim Klimagipfel im Dezember. Die knapp einwöchige Zwischenverhandlung ist das letzte Treffen der Verhandlerinnen und Verhandler vor dem UN-Klimagipfel (COP24) in Katowice (Polen).

Meldung
09.07.2018
Der Fall Huaraz: Saúl gegen RWE. Gletschereis schmilzt. Verantwortung wächst.
Wann Beweisaufnahme im "Fall Huaraz" beginnen kann, ist noch immer unklar

Im Verfahren des peruanischen Bergführers Saúl Luciano Lliuya gegen den Energiekonzern RWE vor dem OLG Hamm hat das Gericht nun angekündigt, die Auswahl der Gutachter für die Beweisaufnahme selbst vorzunehmen. Eigentlich sollten sich die Parteien auf Gutachter einigen, dies ist jedoch gescheitert.

Publikation
22.12.2017
Cover: Hintergrundpapier Analyse zur COP23
Analyse der Ergebnisse des Klimagipfels 2017

Die Weltklimakonferenz COP 23 tagte vom 6. bis in die frühen Morgenstunden des 18. November 2017 in Bonn unter der Präsidentschaft von Fidschi. Der vielleicht größte Erfolg der COP 23 ist der sogenannte Talanoa-Dialog 2018, der die erste Nachbesserungsrunde der nationalen Klimapläne bis 2020 festlegt. Die Erwartung ist nun, dass sich die großen Emittenten nächstes Jahr im Dezember dazu bekennen, ihre Ziele für die eigene Emissionsminderung und für die Unterstützung ärmerer Länder für 2030 zu erhöhen. Im Zentrum der Verhandlungen stand ...

Publikation
15.11.2017
Cover: KSI 2018 Arbeitsdokument

Der Klimaschutz-Index ist ein Instrument, das mehr Transparenz in die internationale Klimapolitik bringen soll. Ziel ist es einerseits, den politischen und zivilgesellschaftlichen Druck auf diejenigen Länder zu erhöhen, die bisher noch keine ehrgeizigen Maßnahmen zum Klimaschutz ergriffen haben, und andererseits Länder mit vorbildlichen Politikmaßnahmen herauszustellen.

Pressemitteilung
06.11.2017
Bild: Germanwatch Pressemitteilung
Germanwatch begrüßt Einigung der G7-Gesundheitsminister beim Ministertreffen in Mailand

Germanwatch begrüßt, dass die G7-Gesundheitsminister in der Abschlusserklärung ihres Treffens in Mailand die Bedeutung des Klimaschutzes anerkannt haben. "Das Kommuniqué aller sieben Gesundheitsminister sagt deutlich: Die globale Klimakrise verstärkt Gesundheitsrisiken - deswegen müssen die Staaten gemeinsam handeln", sagt Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. "Nach langem Widerstand musste auch die Regierung Trump am Ende diese wissenschaftliche Erkenntnis anerkennen und die entsprechende Formulierung im Kommuniqué mittragen. Das ist ein wichtiger Sieg der Vernunft über die Realitätsverweigerung von US-Präsident Trump."

Weitblick
02.11.2017
Weitblick

Vor einem Jahr sendete der Wahlsieg Donald Trumps zu Beginn des UN-Klimagipfels und wenige Tage nach Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens Schockwellen durch das Konferenzzentrum von Marrakesch. Persönliche Niedergeschlagenheit, Angst um die erreichten klimapolitischen Fortschritte und Tränen bei engen NGO-FreundInnen wie auch hochrangigen VerhandlerInnen prägten die Stimmung. Ein Jahr später können wir sagen, dass sich die Hoffnung, die Klimakrise noch in den Griff zu bekommen, auch daraus speist, dass die weltweite (wie auch inneramerikanische) Gegenmoblisierung von Dauer ist...

Publikation
25.10.2017
Cover: Erwartungen an die COP23
Klimagipfel unter fidschianischer Präsidentschaft

Dieses Hintergrundpapier zeigt auf, welche Entscheidungen während der COP23 in Bonn verhandelt und vorbereitet werden – v. a. in den Bereichen Transparenz, Ambitionssteigerung, Klimafinanzierung sowie Anpassung und klimawandelbedingte Schäden und Verluste.

Ansprechpartner

Echter Name

Klima- und Verkehrsreferent
+49 (0)228 / 60 492-14

Echter Name

Referent für Klimaschutz & Energie
+49 (0)228 / 60 492-21

Videos

Christoph Bals zum 1. Teil des 5. Sachstandsberichtes des Weltklimarates IPCC - wiss. Grundlagen

Sönke Kreft zum 2. Teil des 5. Sachstandsberichtes des Weltklimarates IPCC - Klimafolgen & Anpassung