Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung
Germanwatch fordert neue Debatte über internationales Handelssystem
Vom 15. bis 17. Dezember findet in Genf die achte Ministerkonferenz im Rahmen der Welthandelsorganisation WTO statt. Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch fordert einen Neustart in der internationalen Handelspolitik, denn die 2001 beschlossene Doha-Runde habe bisher nicht dazu geführt, die Anliegen der Entwicklungsländer besser zu berücksichtigen.
Publikation
Am Vorabend der 8. WTO-Ministerkonferenz in Genf: Der sang- und klanglose Abschied der Doha-Runde
Die Doha Runde der Welthandelsorganisation WTO ist wohl endgültig gescheitert. Von Anfang an ist sie ihrem Anspruch, eine "Entwicklungsagenda" zu verfolgen, nicht gerecht geworden und setzte einseitig auf Liberalisierung. An ihre Stelle sollte eine offene Debatte treten, die in Aussicht stellt, wie ein Handelssystem in Zeiten von Klimawandel und Ressourcenknappheit aussehen muss.
Publikation
7.- 8. November 2011, Berlin
Wie geht es weiter mit der Fleischerzeugung: In Massen und für den Weltmarkt oder in Maßen für einen nachhaltigen, zukunftsfähigen Konsum? Unter dieser Fragestellung stand die Tagung „Fleisch in Massen – Fleisch in Maßen“, zu der ein breites Bündnis von Organisationen im Rahmen der Kampagne „Meine Landwirtschaft“ am 7. und 8. November 2011 nach Berlin eingeladen hatte.
Publikation
Trotz der kontinuierlichen Zunahme der globalen Produktion stiegen die Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel in den Jahren 2007/2008 und nach einem zwischenzeitlichen Rückgang ab Ende 2010 dramatisch an. Die zweite Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung belegt, dass die wichtigste strukturelle Ursache dafür der durch die Politik initiierte Agrarsprit-Boom in Europa und Amerika ist.
Pressemitteilung
Zweite Germanwatch-Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung
Anlässlich des Welternährungstages am 16. Oktober legt die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch die zweite Trendanalyse zur globalen Ernährungssicherung vor. Sie zeigt: Die wichtigste strukturelle Ursache für den dramatischen Anstieg der Weltmarktpreise für Grundnahrungsmittel ist der von der Politik initiierte Agrosprit-Boom in Europa und Amerika.
Weitblick
Was wollen wir in Zukunft essen? Wie und von wem soll es produziert werden? Nicht nur Bäuerinnen und Bauern beschäftigen sich mit diesen lebenswichtigen Fragen. Landwirtschaft ist längst zu einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema geworden. Vor allem auch, weil die Agrarpolitik seit Langem eine Richtung einschlägt, die viele der globalen Probleme eher vergrößert.
Publikation
Tierhaltung, Klima, Ernährung und ländliche Entwicklung
Die Tierhaltung - einschließlich des Futtermittelanbaus - ist mit Abstand die größte Quelle von Treibhausgasen aus der Landwirtschaft. Kaum beachtet wird aber die Tatsache, dass vor allem Weideland auch als Kohlenstoffsenke dienen und damit zum Klimaschutz beitragen kann. Die Studie stellt die wissenschaftliche Diskussion um die Rolle der Tierhaltung im Klimawandel dar und skizziert Schritte zu einer umfassenden Reform, mit denen die Tierhaltung vom Problem zum Teil der Lösung werden kann.
Publikation
Die zentrale Frage der Präsentation: Wie können ausreichend Nahrungsmittel (+70% bis 2050?) produziert werden für mehr als 9 Milliarden Menschen und wie kann sichergestellt werden, dass die Menschen dazu Zugang haben?
Publikation
Die Verhandlungen über Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen der EU und den Staaten Afrikas der Karibik und des Pazifik (AKP) sind seit Jahren festgefahren. Ende 2010 gab es Versuche, die Blockade aufzulösen. Eva Hall und Tobias Reichert stellen den aktuellen Verhandlungsstand dar.
Pressemitteilung
"Hunger im Überfluss"
Lokal angepasste, einfache und ökologisch nachhaltige Innovationen in der Landwirtschaft sind ein Schlüssel zum Abbau von Armut und Hunger. Das ist das Fazit des Berichts "Zur Lage der Welt 2011" des führenden US-amerikanischen Umweltinstituts Worldwatch, dessen deutsche Ausgabe heute in Berlin vorgestellt wurde.