Debatte Stromnetze gestalten

Slider Umbau der Stromnetze - Englisch

Das Projekt hat zum Ziel, die Debatte um die Notwendigkeit eines Ausbaus des Übertragungsnetzes zwischen verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren und in der Öffentlichkeit voranzubringen. Dazu tritt Germanwatch mit kritischen, aber konstruktiven Akteuren lokal und regional in den Austausch und stößt begleitend einen entsprechenden Dialog auf Bundesebene an.

Die Position von Germanwatch zum Netzausbau ist: So wenig Netzausbau wie möglich und so viel Netzausbau wie nötig, um das zukünftige Energiesystem Deutschlands und Europas mit einem sehr hohen Anteil von erneuerbaren Energien sicher und stabil zu betreiben. Die genaue Abwägung zwischen "so wenig wie möglich und so viel wie nötig" hängt im Einzelnen von einer Vielzahl von technologischen, regulatorischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ab und kann sich im Laufe der Zeit verändern.

Im Rahmen des Projekts "Debatte Stromnetze gestalten" wird Germanwatch ab 2018 in Kontakt mit Akteuren vor Ort treten. Als erster Fokus ist das Projekt Südostlink geplant. Auf dieser Homepage werden regelmäßig Zwischenergebnisse des Projektes veröffentlicht. Das Projekt „Debatte Stromnetze gestalten“ findet im Kontext des Programms "Implementing the European Grid Declaration" der Renewables Grid Initiative statt.

Die Ziele des Projekts sind:

(i) Transparenz in der Stromnetz-Debatte einfordern und herstellen,

(ii) öffentliche Teilhabe ermöglichen (partizipative Verfahren, Kommunikation in zwei Richtungen),

(iii) Vertrauen zwischen den unterschiedlichen Akteuren auf der Grundlage solider Fakten herstellen,

(iv) konstruktive Streitkultur etablieren und Zusammenarbeit fördern,

(v) Hintergründe der Netzausbaudbedarfs-Szenarien teilen

(v) den gesellschaftlichen Lernprozess mit moderieren.

Dies betrachten wir als eine Umsetzung der Prinzipien der European Grid Declaration.

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Teamleiterin Deutsche und Europäische Klimapolitik
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