Meldung | 19.10.2022

Deutliche Mehrheit für zusätzliche Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz

Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass drei von vier Bürger:innen gezielte Zukunftsinvestitionen befürworten
Windräder auf einem Feld
Die Bundesregierung plant aktuell, Gaskunden in der Energiekrise durch milliardenschwere Entlastungen zu unterstützen. Germanwatch hat vor diesem Hintergrund eine Umfrage zur staatlichen Unterstützung in Auftrag gegeben. Ein Ergebnis: Drei von vier Bürger:innen sprechen sich für zusätzliche Investitionen in Energieeffizienz und Klimaschutz aus.

Locally Led Adaptation in the Green Climate Fund

18.10.2022
Titelseite Policy Brief
Lokale Anpassungsmaßnahmen im Rahmen des Green Climate Fund

Die größte Finanzierungsquelle für Anpassungsmaßnahmen ist derzeit der Green Climate Fund (GCF). Diese Publikation zeigt auf, inwieweit aktuelle Projekte und Programme, die durch den GCF finanziert werden, die Anpassung auf subnationaler oder lokaler Ebene in afrikanischen Staaten unterstützen. Abschließend werden Empfehlungen gegeben, wie der GCF lokale Anpassungsmaßnahmen in Zukunft besser in seine Aktivitäten integrieren kann.

Für eine Rohstoffwendestrategie!

Für eine Rohstoffwendestrategie!
Für eine zukunftsfähige, global gerechte Rohstoffpolitik

Die deutsche Bundesregierung erarbeitet aktuell eine neue Rohstoffsicherungsstrategie. Deutschland zählt weltweit zu den Top 5 Verbrauchern metallischer Rohstoffe. Mit dieser überproportionalen Beanspruchung macht sich Deutschland mitverantwortlich für desaströse menschenrechtliche und umweltbezogene Schäden in Abbauregionen dieser Rohstoffe.
Deshalb fordern wir gemeinsam mit 25 weiteren Organisationen im Verbund des AK Rohstoffe, dass die neue Rohstoffsicherungsstrategie eine Rohstoffwendestrategie werden muss.

Pressemitteilung | 14.10.2022

World Health Summit: Antibiotikaeinsatz in der industriellen Tierhaltung muss thematisiert werden

Pressemitteilung
Bundesregierung muss beim Weltgesundheitsgipfel deutliche Impulse für weniger Antibiotika in Ställen setzen / Klare Ziele und Verbote des Einsatzes von Reserveantibiotika nötig, um Gefahr durch Antibiotikaresistenzen einzudämmen

Mit Blick auf den am Sonntag beginnenden Weltgesundheitsgipfel erwartet die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch insbesondere von Bundeskanzler Scholz, Gesundheitsminister Lauterbach sowie Agrar-Staatssekretärin Silvia Bender eine Reaktion auf die Gefahren durch Antibiotikaresistenzen aus der Tierhaltung. „Wir erwarten klare Aussagen, wie die G7-Zusagen eingehalten und der noch immer hohe und routinemäßige Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung reduziert werden können. Es ist zwingend nötig, die als Notfallschutz für den Menschen zentralen Reserveantibiotika in der Tierhaltung einzudämmen“, fordert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Meldung | 11.10.2022

Offener Brief: Es braucht einen mutigen und transformativen Klimasozialfonds - jetzt mehr denn je!

Logoteppich: NGOs, die den Brief unterzeichnet haben
Derzeit wird auf EU-Ebene über eine Reform des Emissionshandelssystems (EHS) diskutiert. Dies beinhaltet die von der Europäischen Kommission vorgeschlagene Ausweitung der CO2-Bepreisung auf die Sektoren Straßenverkehr und Gebäudewärme sowie die ergänzende Einführung eines Klimasozialfonds zum sozialen Ausgleich. In einem offenen Brief fordert Germanwatch gemeinsam mit 37 weiteren Organisationen, das neue EHS nicht als weitere Belastung für Europäer:innen zu sehen, sondern als effektive Antwort auf die Energie- und Klimakrise.
Pressemitteilung | 10.10.2022

Gaskommission: Endbericht muss Ursachen für hohe Gaspreise angehen

Pressemitteilung
Germanwatch: Pauschale Entlastung sozial- und energiepolitisch problematisch / Endbericht muss Ursachen für hohe Gaspreise berücksichtigen / Es braucht solidarische europäische Entlastungen und verbindliche Effizienzvorgaben für Industriekunden

Zum Zwischenbericht der Gaskommission erklärt Lutz Weischer, Leiter der Berliner Büros von Germanwatch: „In der Energiepreiskrise brauchen von Energiearmut bedrohte Haushalte und wirtschaftlich angeschlagene Unternehmen schnelle Entlastung. Was die Gaskommission jetzt aber vorschlägt, soll mit der Gießkanne an alle verteilt werden– ob arm oder reich, ob konkursbedroht oder profitabel. Das ist hochproblematisch. Es wäre sozial- und energiepolitisch sinnvoller, nicht die Preise zu drücken, sondern stattdessen bedürftige Verbraucher und Unternehmen mit Direktzahlungen zu unterstützen."

Policy recommendations on Article 15 “Combating climate change” of the proposed EU Corporate Sustainability Due Diligence Directive

05.10.2022
Titelseite Briefing
Politikempfehlungen zur Ausgestaltung der Klimapflichten im EU-Lieferkettengesetz
Um die globale Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, ist es wichtig, dass das EU-Lieferkettengesetz von Unternehmen auch einen Klimaschutzplan einfordert. Gemeinsam mit 16 anderen NGOs hat Germanwatch Empfehlungen zur Ausgestaltung des Artikels 15 im EU-Kommissionsvorschlag für das Lieferkettengesetz vorgebracht dieser legt Unternehmenspflichten fest, die der Eindämmung der Klimakrise dienen sollen.

Ignite Fireworks of Action through Climate Initiatives

29.08.2022
Titelseite
Durch internationale Initiativen den Klimaschutz stärken

Auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow (COP26) wurden mehrere multilaterale Initiativen ins Leben gerufen. In unserer englischsprachigen Stellungnahme können Sie nachlesen, inwiefern diese das Potenzial haben, die Emissionslücke für 2030 zu schließen und Klimaschutzmaßnahmen schneller umzusetzen.

Africa-EU Energy Cooperation

30.09.2022
Title Page
Kooperation zwischen Afrika und der EU im Energiesektor

Der Energiesektor ist ein wichtiger Pfeiler der Zusammenarbeit zwischen Europa und Afrika. Auch auf dem 6. Gipfeltreffen der Afrikanischen und der Europäischen Union, das vom 17. bis 18. Februar 2022 stattfand, war er Verhandlungsthema. Dieses Papier fasst die energiebezogenen Ergebnisse des Gipfels zusammen und analysiert die damit verbundenen Risiken und Chancen.

Meldung | 29.09.2022

Solaranlagen: Chance für Naturschutz, Erfordernis für Klimaschutz

Forderungen der Umwelt- und Naturschutzorganisationen für einen naturverträglichen Ausbau
Titelbild Verbändepapier Solarenergie

Gemeinsam mit den Umweltorganisationen DUH, Greenpeace, WWF und dem Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring fordern wir in diesem Positionspapier einen massiven Ausbau der Solarenergie in den kommenden Jahren. Dafür drängen wir unter anderem auf ein bundesweites Solarenergiegesetz und eine gesetzlich festgeschriebene Solarenergiepflicht.