Slider: Zukunftsfähige Digitalisierung

Für das digitale Wirtschaften fehlen politische Rahmensetzungen. Germanwatch geht Chancen und Herausforderungen im Sinne des Gemeinwohls an.

Einführung "Zukunftsfähige Digitalisierung"

>> Zu den aktuellen Meldungen zum Thema >> ]

Die Digitalisierung bestimmt wichtige Teile unseres Alltags. Die Vereinten Nationen sehen den Zugang zum Internet als Grundrecht. Nicht mit den Entwicklungen Schritt zu halten, scheint nur unter hohen Kosten denkbar.

Doch wer behält bei den rasanten Entwicklungen eigentlich die Risiken im Blick?

Germanwatch engagiert sich für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. In der Digitalisierung sehen wir Chancen und Herausforderungen. Für das digitale Wirtschaften fehlen uns an vielen Stellen demokratisch erwirkte Rahmensetzungen. Germanwatch geht die Herausforderungen jenseits von Fatalismus und Utopismus konstruktiv an.

Wir arbeiten zu den folgenden Themen (jeweils anklicken für mehr/weniger Informationen):


Energiewende voranbringen & Risiken adressieren


Bäuerliche Landwirtschaft erhalten


Automatisierung in den Dienst der Menschen stellen


Rohstoffverbrauch reduzieren & Menschenrechte beim Rohstoffabbau einhalten


Neue Partizipations- und Bildungsmöglichkeiten schaffen


    

Aktuelles und Publikationen zum Thema 'Zukunftsfähige Digitalisierung'

Meldung
06.07.2021
Podcast: Energiewende, Klima  und KI

Gelingt die Energiewende mit KI besser? In diesem Podcast erklärt Hendrik Zimmermann von Germanwatch, wann Künstliche Intelligenz die Energiewende voranbringt, dass sie in der Trainingsphase wahnsinnig viel Energie verbraucht und warum wir in Europa – anders als in China und den USA – auf eine wertebasierte KI setzen sollten.

Publikation
18.06.2021
Hebel für eine kohärente Rohstoffwende vor dem Hintergrund der Energiewende und Kreislaufwirtschaft
Weltweit werden immer mehr metallische Rohstoffe verbraucht. Ihr Abbau und ihre Weiterverarbeitung stehen jedoch vielerorts in Zusammenhang mit gravierenden Menschrechtsverletzungen und massiver Umweltzerstörung – zivilgesellschaftliche Akteure aus aller Welt fordern daher eine Rohstoffwende. Dieses Hintergrundpapier beleuchtet die Ziele und Hebel einer solchen tiefgreifenden Transformation.
Publikation
08.06.2021
Statement der Initiative „Konzernmacht beschränken“

Die Marktkonzentration nimmt in Deutschland und Europa zu. Große transnationale Konzerne nutzen ihre Position, um soziale und ökologische Kosten auf die Gesellschaft abzuwälzen und verbindliche Regeln für Unternehmen zu umgehen oder sogar zu verhindern. Die Bundesregierung sollte sich in Deutschland und der EU dafür einsetzen, die Marktkonzentration zu beschränken und die rechtlichen Grundlagen für eine missbrauchsunabhängige Entflechtung zu schaffen. Germanwatch fordert als Teil der Initiative „Konzernmacht beschränken“ ein einsatzfähiges Entflechtungsinstrument, mit dem Kartellbehörden eine saubere Trennung von Märkten sicherstellen und übermächtige Konzerne aufspalten können.

Pressemitteilung
27.04.2021
Pressemitteilung
Rund 30 Organisationen der Zivilgesellschaft fordern von der Politik konkrete Rahmenbedingungen für eine digital souveräne Gesellschaft
Das vergangene Jahr hat deutlich gemacht, dass sich Politik und Verwaltung mit ihrer eigenen digitalen Transformation schwertun und in der Digitalpolitik Schwerpunkte setzen, die oft nicht den Bedürfnissen der Gesellschaft und dem Schutz der Lebensgrundlagen entsprechen. Ein breites Netzwerk zivilgesellschaftlicher Organisationen, darunter Germanwatch, will helfen, das zu ändern. Im Mittelpunkt der Forderungen steht die digitale Souveränität, das heißt, dass Menschen und Organisationen die Fähigkeiten, Rechte und Möglichkeiten bekommen sollen, in der digitalen Welt selbstbestimmt und sicher zu agieren.
Publikation
21.04.2021
Cover: Stellungnahme des AK Rohstoffe zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein Sorgfaltspflichtengesetz

Mit dem Sorgfaltspflichtengesetz wird Unternehmensverantwortung in Deutschland endlich in einen verbindlichen Rahmen gesetzt. Als Organisationen des zivilgesellschaftlichen Netzwerks Arbeitskreis Rohstoffe sind wir allerdings besorgt, dass das Gesetz im Rohstoffsektor, der von gravierenden Menschenrechtsverletzungen und Umweltschäden betroffen ist, kaum Wirkung entfalten wird. In der Stellungnahme gehen wir auf zentrale Schwachstellen des aktuellen Gesetzentwurfs der Bundesregierung aus rohstoffpolitischer Perspektive ein und erläutern, welche Änderungen notwendig sind, damit das Gesetz in globalen Rohstofflieferketten wirkt.

Publikation
26.03.2021
Cover: Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung: „Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des Elektro- und Elektronikgerätegesetzes (ElektroG)“
Das Elektro- und Elektronikgerätegesetzt (ElektroG) wird novelliert. Johanna Sydow wurde hierzu am 24.3. 2021 für Germanwatch e.V. und den Runden Tisch Reparatur e.V. in den Bundestag zur Anhörung im Umweltausschuss als Sachverständige eingeladen.
Meldung
22.03.2021
Reclaim your face - Petition

Zusammen mit europäischen zivilgesellschaftlichen Digital- und Menschenrechts-Organisationen setzt sich Germanwatch für ein Verbot biometrischer Überwachungstechnologien ein. Als Campaigning-Partner unterstützt Germanwatch die Bewegung ReclaimYourFace, die eine Europäische Bürger:innen-Initiative ins Leben gerufen hat, um biometrische Massenüberwachung zu stoppen. Unterstützten Sie die Initiative mit Ihrer Unterschrift!

Meldung
11.03.2021
Kamera, die ein Gespräch mitfilmt

Am 18. Februar 2021 hat Hendrik Zimmermann von Germanwatch die Webinarreihe “Utopinare” der openTransfer Akademie mit einem Vortrag zum Thema „Nachhaltige Digitalisierung mitgestalten“ eröffnet. Mit über 100 Gäst:innen diskutierte er, was zu tun ist, damit Nachhaltigkeit in der Digitalisierung keine Utopie bleibt. Im Zentrum des Webinars standen praktische Tipps, mit denen sich jede:r Einzelne für eine nachhaltige und demokratische Digitalisierung starkmachen kann.

Publikation
11.03.2021
Faser, Kabel, Draht - Bild

Die Energiewende erfordert einen Umbau des Energiesystems und durch die Dezentralisierung auch eine zunehmende Digitalisierung zur Einbindung und Flexibilisierung aller Akteure. Die Digitalisierung ist aber gestaltbar und sollte unter ökologischen und sozialen Prämissen erfolgen. In diesem Papier stellen wir die Herausforderungen eines digitalisierten Energiesystems dar und zeigen Lösungswege auf.

Blogpost
09.03.2021
Bits & Bäume Konferenz 17.11.2018 - Maria Bossmann und Hendrik Zimmermann

Heute ist „Bits & Bäume“ die wichtigste Bewegung zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Deutschland. Doch Anfang 2018 war diese Alliteration nicht einmal geboren. Was ist geschehen? Und wie geht es weiter?

Ansprechpartner*in

Echter Name

Referent für Energiewendeforschung und Digitale Transformation
+49 (0)30 / 57 71 328-72

Echter Name

Referentin für Ressourcenpolitik
+49 (0)30 / 57 71 328-91

Videobeitrag zu Digitalisierung & Nachhaltigkeit

Vortrag Digitalisierung und Nachhaltigkeit

Roundtable III: AI and Sustainability - Hendrik Zimmermann

Podcast: Energiewende, Klima und KI

Podcast: Energiewende, Klima  und KI

Wo verlaufen die roten Linien bei der Energiewende?

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Deutschland im Jahr 2050 >>>

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Konzernmacht in der digitalen Welt. Überlegungen der Initiative „Konzernmacht beschränken“ zur Regulierung 4.0 mit Schwerpunkt auf Marktmacht und Kartellrecht >>>

Sechs Thesen zur Digitalisierung der Energiewende – Chancen, Risiken und Entwicklungen >>>

Digitalisierung der Energiewende – Die Rolle von Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Transformation des Energiesystems. In: Grüner Investitionsschub für Europa (ab S. 22) >>>

Wenn Agrarschlepper online gehen. In: Konzernatlas 2017 (ab S. 14) >>>

Governance of Mineral Supply Chains of Electronic Devices >>>

Weitblick - Schwerpunkt Digitalisierung und Ressourcenverbrauch >>>

Smart und fair? Vier Handy-Modelle im Germanwatch-Blickpunkt >>>

Softwareobsoleszenz als Herausforderung für die Reparatur – Diskussionspapier des Runden Tisches Reparatur >>>