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Aktuelle Pressemitteilungen

Pressemitteilung
25.08.2022
Bewertung des Expertenrats für Klimafragen zeigt massive Lücken im Sofortprogramm für Verkehrssektor / Germanwatch sieht FDP in der Pflicht, endlich ausreichende Pläne für 1,5-Grad-Kompatibilität vorzulegen / Gebäudesektor muss nun konkrete Maßnahmen umsetzen

Der Expertenrat für Klimafragen hat heute seine Bewertung der Klimaschutz-Sofortprogramme für die Sektoren Gebäude und Verkehr vorgestellt. Dazu sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch: „Das Urteil des Expertenrats ist mehr als peinlich für Volker Wissing. Obwohl die Anzeichen einer eskalierenden Klimakrise immer drängender werden, wird nicht nur das im Koalitionsvertrag beschworene Klimaschutzgesetz massiv gebrochen, sondern auch nach der notwendigen Nachbesserung klafft im Verkehrssektor eine Riesenlücke von 261 Millionen Tonnen CO₂ bis 2030.“

Pressemitteilung
21.07.2022
Der Erdüberlastungstag ist erneut etwas früher als im Vorjahr/ Germanwatch sieht angesichts überdurchschnittlichen Verbrauchs besondere Verantwortung der EU / Lieferkettengesetz und Klimapaket müssen so gestaltet werden, dass Ressourcenverbrauch wirksam eingedämmt wird

In diesem Jahr erreicht die Welt den sogenannten Erdüberlastungstag (Earth Overshoot Day) am 28. Juli (Donnerstag) – und damit zwei Tage früher als im Vorjahr. An diesem Tag hat die Menschheit alle Ressourcen verbraucht, die ihr eigentlich für das gesamte Jahr zur Verfügung stehen würden – denn für die natürliche Erneuerung dessen, was die Menschheit seit Jahresbeginn bis heute verbraucht hat, benötigen die Ökosysteme ein ganzes Jahr. „Wir leben ab Donnerstag bei unserer Erde auf Pump. Momentan verbraucht die Menschheit rechnerisch 1,75 Erden, die Konsequenzen dieser Übernutzung bürden wir insbesondere den Armen heute und den nachfolgenden Generationen auf – und das mit wachsender Intensität“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Pressemitteilung
18.07.2022
Bundeskanzler erklärt, wie er Klimaziele mit neuem Wohlstandsversprechen verbinden will / Germanwatch fordert: Bis zur COP27 muss Klimaverträglichkeitsprüfung neuer Gas- und Kohleinvestitionen vorliegen

Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch hat Bundeskanzler Scholz eine Chance verstreichen lassen, neue Impulse in der internationalen Klimapolitik zu setzen. „Bundeskanzler Scholz hat seine Rede für eine Erklärstunde genutzt, wie das Ziel der klimaneutralen Gesellschaft mit einem neuen Wohlstandsversprechen verknüpft werden müsse. Notwendig wären aber vor allem echte Impulse für die Klimapolitik gewesen – die sind ausgeblieben“, kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Pressemitteilung
15.07.2022
Germanwatch: Glaubwürdigkeit des Bundeskanzlers beim Klimaschutz hat zuletzt gelitten – Er muss mit konkreten Ankündigungen reagieren / Nachweis der 1,5-Grad-Verträglichkeit angekündigter Gas-Förderzusagen sowie Finanzierungspläne für internationale Initiativen nötig

Beim am Sonntag beginnenden Petersberger Klimadialog steht Bundeskanzler Scholz nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch unter besonderem Zugzwang. Nach den überwiegend ernüchternden klimapolitischen Ergebnissen des G7-Gipfels und dem vorläufigen Scheitern eines umfassenden Klimaschutzsofortprogramms muss Scholz nun die Initiative ergreifen. Er sollte international deutlich machen, dass Deutschland dennoch beim Klimaschutz vorangehen will.

Pressemitteilung
13.07.2022
Verhalten der FDP droht Zusagen der Koalition zu 1,5-Grad-Limit und Einhaltung des Klima-Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts zu torpedieren / Germanwatch fordert Zusammentritt des Klimakabinetts

Nach der Absage der für heute geplanten Vorlage eines umfassenden Klimaschutzsofortprogramms wirft die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch der Bundesregierung drohenden Wortbruch vor. Eine bremsende FDP verhindere offenbar ein gemeinsames Vorgehen der Bundesregierung, um Deutschland endlich auf einen Pfad für das Erreichen der Klimaziele 2030 zu bringen. Aus diesem Grund konnten Wohnungs-, Klima- und Verkehrsministerium heute keine geeinten Sofortprogramme vorlegen. „Das steht im krassen Widerspruch zu den gemachten Zusagen im Koalitionsvertrag, sich am 1,5-Grad-Limit zu orientieren und den Klima-Beschluss des Bundesverfassungsgerichts aus dem vergangenen Jahr zu respektieren“, kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Germanwatch in den Medien (Auswahl)

tagesschau.de
Entschädigung beschlossen, Fragen bleiben

zum Ende der Weltklimakonferenz


Deutschlandfunk
"Ägypten ist es nicht gelungen, das Gewissen der Konferenz zu sein"
Interview mit Lutz Weischer


Deutsche Welle
Energy crisis puts global climate measures to the test

zum neuen Klimaschutz-Index


tagesschau.de
Deutschland rutscht um drei Plätze ab

zum neuen Klimaschutz-Index, mit Jan Burck


ZDF
heute journal vom 6. Nov.

mit Christoph Bals (ab 5:50 min.)


WDR 5 - Denk ich an Europa
"Europa ist eine Riesenchance"
mit Christoph Bals zur Weltklimakonferenz


Washington Post
A melting glacier, an imperiled city and one farmer’s fight for climate justice
zur Klimaklage gegen RWE


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