Pressemitteilung
06.05.2020
Pressemitteilung
Vor Treffen der deutschen Landwirtschaftsminister/-innen zur EU-Agrarpolitik: Germanwatch fordert Ausgaben für tatsächlich klimafreundliche Bewirtschaftung und Umbau der Tierhaltung

Die Landwirtschaftsminister und -ministerinnen des Bundes und der Länder werden am Freitag über die künftige Gestaltung der Europäischen Agrarpolitik beraten. Germanwatch fordert sie auf, sich für eine konsequent am European Green Deal der neuen EU-Kommission ausgerichtete europäische Agrarpolitik stark zu machen. "Der noch von der Vorgängerkommission stammende Vorschlag für die Gemeinsame Agrarpolitik der EU passt nicht zu den Klima- und Nachhaltigkeitszielen des Green Deal", sagt Tobias Reichert, Leiter des Teams Welternährung und Landnutzung bei Germanwatch.

Pressemitteilung
20.02.2020
Pressemitteilung
Erster Härtetest für den European Green Deal: Staats- und Regierungschefs haben es heute in der Hand, EU-Budget tatsächlich für Wende zum klimaneutralen Europa fit zu machen

Der Sondergipfel des Europäischen Rats zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU von 2021 bis 2027 wird der erste Härtetest für den von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen vorgelegten European Green Deal. "Der European Green Deal muss zum Leitfaden für die EU auf allen Ebenen werden“, erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Für die EU-Finanzen bedeutet das: Von Bundesfinanzminister Scholz und Bundeskanzlerin Merkel erwarten wir, dass sie sich für eine Aufstockung des deutschen Beitrags zum EU-Haushalt aussprechen. Die EU muss für die wichtigen Investitionen im Rahmen dieses für die Zukunft der EU zentralen Projektes zumindest das Brexit-Loch im Haushalt schließen können.“

Termin
19.02.2020
Landwirtschaft im Klimawandel. Zukunft lokal und global

- Landwirtschaft als Ursache, Opfer und Lösung
- Handlungsfelder in Nord und Süd
- Transformation der Landwirtschaft in der Praxis

Die beiden vergangenen Sommer und die in weiten Teilen des Landes herrschende Dürre haben uns eindringlich vor Augen geführt, wie sehr auch Deutschland bereits heute vom Klimawandel und seinen Folgen betroffen ist.

Meldung
12.02.2020
Germanwatch Agrarkongress

Vertreterinnen und Vertreter aus Nichtregierungsorganisationen, Ernährungsräten, Wissenschaft und Landwirtschaft sowie Verbraucherinnen und Verbraucher diskutierten auf dem Agrarkongress von Germanwatch und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) am 04. Dezember 2019 intensiv, wie gesellschaftliche Herausforderungen und wirtschaftlich tragfähige Bauernhöfe zusammen gedacht werden können und müssen.

Meldung
30.01.2020
- Ein Kommentar -

Die Ankündigung der Koalition, eine Milliarde Euro für die Landwirtschaft bereit zu stellen, kommentiert Reinhild Benning, Germanwatch-Agrarexpertin.

Termin
07.01.2020
Wir haben es satt! Plakat zur Demo

Für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung, für insektenfreund-liche Landschaften und globale Solidarität

Meldung
18.11.2019

Die Lebensmittelproduktion in der Europäischen Union macht mindestens 15 Prozent der Netto-Treibhausgasemissionen aus – abgesehen von den erheblichen Emissionen, die in importiertem Viehfutter und anderen landwirtschaftlichen Produktionsfaktoren stecken. Das bedeutet, dass eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad nur möglich sein wird, wenn auch der Agrarsektor seinen Beitrag leistet und seine Emissionen deutlich reduziert. Nationale Gesetzgebung und die EU-Agrarsubventionen müssen den Übergang zu einem klimaneutralen EU-Agrarsektor vorantreiben.

Termin
04.11.2019
Hunger auf nachhaltiges Essen weltweit

Konzepte für eine nachhaltige Ernährungs- und Landwirtschaftspolitik

Pressemitteilung
04.09.2019
Pressemitteilung
Bauern wird durch freiwilliges Siegel der Landwirtschaftsministerin Einkommen vorenthalten / Pflichtkennzeichnung wie bei Eiern gefordert

Mit dem heute von Landwirtschaftsministerin Klöckner ins Kabinett eingebrachten freiwilligen Tierwohl-Siegel für Schweinefleisch-Produkte bleibt nach Einschätzung von Germanwatch die Irreführung von Verbraucherinnen und Verbrauchern erlaubt. Mit Packungsaufschriften wie zum Beispiel "Bauernglück" und Fachwerkhaus-Idylle auf Schweinefleisch, das in Wirklichkeit aus Tierfabriken stammt, dürfen Fleischkonzerne und Supermärkte weiterhin bäuerliche Haltung und mehr Tierschutz vorgaukeln, kritisiert die Umwelt- und Entwicklungsorganisation.

Termin
03.09.2019
GEWISOLA 2019

Wie sieht die Tierhaltung von Morgen aus?
Immer größere Ställe, steigende Exporte und zugleich Bio- und Freiland eher im Umfang von Imagepflege?
Oder ist hierzulande die Zeit reif und ein tiefgreifender Wandel in der landwirtschaftlichen Tierhaltung in Sicht?

Diese Fragen werden unter anderem mit Reinhild Benning von Germanwatch am 27.09.2019 bei der Jahrestagung des Thünen-Instituts, der staatlichen Forschungsanstalt für Landwirtschaft, diskutiert.