Titelbild: Deutsche Klimapolitik

Aktuelles zum Thema

Meldung
29.04.2022
Der historische Klimabeschluss des Bundesverfassungsgerichts hat die politischen Weichen in Deutschland neu gestellt. Auch ein Jahr später gibt es noch viel zu tun.

Vor einem Jahr, am 29. April 2021, gab das Bundesverfassungsgericht einen bahnbrechenden Beschluss bekannt: Klimaschutz hat Verfassungsrang. Auslöser der Entscheidung waren mehre Klimaklagen, darunter eine Verfassungsbeschwerde von neun jungen Menschen, die auf ihr Recht auf Zukunft geklagt hatten. Das Gericht gab den Jugendlichen Recht und erklärte das damalige Klimaschutzgesetz als teilweise verfassungswidrig. Germanwatch hat die Verfassungsbeschwerde der Jugendlichen unterstützt. Im Interview mit Christoph Bals, dem Politischen Geschäftsführer, blicken wir auf die historische Entscheidung und das erste Jahr der politischen Umsetzung zurück.

Meldung
22.04.2022
80-100% (32-40h/Woche), Arbeitsort Berlin (Mobiles Arbeiten teilw. möglich), Beginn mögl. zum 15.06.22

Germanwatch sucht eine mit Osteuropa vertraute Person, die unsere Ukrainearbeit strategisch weiterentwickelt und gemeinsam mit der Teamleitung federführend koordiniert. Die neue Projektleitung arbeitet dabei eng zusammen mit unseren ukrainischen Partnerorganisationen, mit denen wir einen vertrauensvollen Austausch auf Augenhöhe haben. Die Stelle ist eingebettet in unser Team Deutsche und Europäische Klimapolitik und hat dadurch sehr guten Zugang zum erheblichen Erfahrungs-, Netzwerk-, Instrumenten- und Fachexpertise-Schatz des Gesamtteams. Eine enge Anbindung an die Teamleitung und Geschäftsführung ist vorgesehen, wie auch die Unterstützung durch eine Projektreferentin/einen Projektreferenten.

Meldung
13.04.2022

Das zweite große Treffen der Tech-Community (Bits) und der Gerechtigkeits- und Umweltbewegung (Bäume) steht an! Mit einem Call for Participation rufen Germanwatch und seine Partnerorganisationen dazu auf, sich mit eigenen Ideen an der Konferenz „Bits & Bäume“ 2022 zu beteiligen.

Pressemitteilung
06.04.2022
Germanwatch sieht gute Basis für deutlich mehr Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren – doch umfassendes Paket im Mai und Sommer muss noch Hürden beseitigen und Problemsektoren Gebäude und Verkehr angehen

Als Befreiungsschlag für die Erneuerbaren Energien bewertet Germanwatch das heute vorgestellte Osterpaket der Bundesregierung – schränkt aber ein, dass für einen echten Klima-Aufbruch noch weitere Schritte folgen müssen. Dies betrifft insbesondere die Energieeffizienz und das Energiesparen. „Das Osterpaket ist trotz einiger Schwächen ein Befreiungsschlag, um das Tempo für den Ausbau Erneuerbarer Energien massiv zu erhöhen“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch.

Pressemitteilung
30.03.2022
NGOs kritisieren die geplante unzureichende Finanzierung der Energiesicherheit und fordern einen massiven Maßnahmen- und Investitions-Booster für die Energiesouveränität

Ein breites Klima-Bündnis sieht in der aktuellen Energiekrise die dringende Notwendigkeit für eine Zeitenwende auch bei der Energie-, Wärme-, und Verkehrspolitik. BUND, Campact, DNR, Deutsche Umwelthilfe, Germanwatch, Greenpeace, NABU und WWF fordern von der Bundesregierung deshalb ein beispielloses Maßnahmen- und Investitionspaket – für eine echte Energiesouveränität. Der Analyse des Bündnisses zufolge reichen die bisher geplanten Schritte der Bundesregierung nicht aus, um sich mit dem nötigen Tempo aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien.

Meldung
30.03.2022
Unterschreiben Sie jetzt unseren Appell an die Bundesregierung

Putins völkerrechtswidriger Angriffskrieg gegen die Ukraine hat uns drastisch gezeigt: Mit unserer Energieversorgung sind wir viel zu abhängig von Kohle, Öl und Gas aus den Händen von Despoten. Die Bundesregierung muss Ernst machen mit der Zeitenwende und in einem deutlich entschlosseneren Tempo als bisher den Energieverbrauch drastisch reduzieren und bei Strom, Wärme und Verkehr auf Erneuerbare Energien umsteigen. Nur so erreichen wir Energiesouveränität, sichern den Frieden in Europa und retten das Klima! Wir appellieren an die Bundesregierung und fordern gemeinsam mit anderen Umweltverbänden das größte Investitions- und Maßnahmenprogramm aller Zeiten. Seien auch Sie dabei und unterstützen Sie unsere Forderungen.

Ansprechpartner*in

Echter Name

Teamleiter Deutsche und Europäische Klimapolitik
+49 (0)30 / 57 71 328-85

Echter Name

Referent für deutsche Klimapolitik
+49 (0)30 / 57 71 328-71

Kampagne '100 Prozent Zukunft'

Logo: 100 Prozent Zukunft

Einhundert Prozent Erneuerbare Energien in Deutschland und der EU bis 2050 – das war die Kernforderung der Kampagne „100 Prozent Zukunft“. Um dieses Ziel zu erreichen, konnten BürgerInnen, Organisationen und Wirtschaftsvertreter ihre Projekte lokal vernetzen und Politiker vor Ort motivieren, für die Energiewende aktiv zu werden. Das Team Deutsche und EU-Klimapolitik setzt die Arbeit der Kampagne bei Germanwatch auf mehreren Ebenen fort, etwa durch ein Handbuch zu Bürgerbeteiligung beim Stromnetzausbau.


>> Deutsche und Europäische Klimapolitik
>> Stichwort "Energiewende"
>> "Investitionen & Energiewende"
>> KlimaKompakt Nr. 79: Internationale Wahrnehmung der deutschen Energiewende