Globus wird von vielen Händen gehalten | Foto: Joachim Wendler via Fotolia.com

Weltweite Klima- und Energiesicherheit bedarf internationaler Strategien. Das Verhandeln im Rahmen der UNO gehört ebenso hierzu wie Koalitionen von Vorreiter-Staaten. Grundlage hierfür müssen wissenschaftliche Erkenntnisse bleiben. Unsere Zielsetzung: Die Entwicklungschancen der Ärmsten zu erhalten. 

Aktuelles zum Thema

Blogpost
25.04.2019
Blog Platzhalter

"Ich bin nicht gegen Klimaschutz, aber gegen die ungerechte Lastenverteilung", so ein französischer „Gilet Jaune“ während einer Demonstration Ende 2018. Dies war nicht bei einer der wöchentlichen Samstagsdemonstrationen der Gelbwesten, sondern beim sogenannten „Marsch für das Klima“ („Marche pour le Climat“), der am 8. Dezember 2018 u.a. in Frankreich während der Krise stattfand. Dabei demonstrierten Gelbwesten für Klimaschutz, der gerecht und sozialverträglich ist.

Blogpost
23.04.2019
Luxembourg

Luxemburg gibt sich als Vorreiter in Sachen "nachhaltige Finanzen". Schon 2007 wurden dort die ersten grünen Anleihen ausgegeben, inzwischen gibt es auch eine "grüne" Börse. Doch Anspruch und Wirklichkeit stimmen längst nicht genug überein.

Publikation
17.04.2019
Umsetzungsregeln für das Paris-Abkommen beschlossen

Das auf der Weltklimakonferenz im polnischen Katowice (COP24) vereinbarte Regelwerk ist eine solide technische Grundlage für die weltweite Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Zur Abwendung der Klimakrise kommt es aber darauf an, dass alle Staaten deutlich mehr politischen Willen zur zügigen Umsetzung des Abkommens zeigen. In diesem Nachbereitungspapier stellen wir die wichtigsten Entscheidungen vor allem zu den Elementen der Umsetzungsregeln vor und – wo relevant – die politischen Kompromisse zwischen den Staaten dazu dar. Auch analysieren wir, wo wir die Regeln als robust genug bewerten – und wo nicht.

Blogpost
15.04.2019
Bank of England 1920 addition

Das Jahr 2019 ist entscheidend für die zukünftige Klimapolitik in Deutschland und Europa. Das Finanzwesen und seine Hebelwirkung über alle Sektoren hinweg spielt eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel und für nachhaltiges Wirtschaften. Deutschland kann dabei im Bereich Green Finance von Vorreiterländern lernen. Sieben internationale AutorInnen erklären in den folgenden Wochen daher den Ansatz ihres Landes, den Finanzmarkt grüner zu gestalten und gehen dabei auf Chancen, Hürden und unbeantwortete Fragen ein.

Publikation
04.04.2019
Cover Briefing Paper ExComm Meeting 2019

Diese Kurzinformation gibt einen Ausblick auf die bevorstehende neunte Sitzung des Exekutivkomitees (ExCom) des Warschauer Internationalen Mechanismus für Schäden und Verluste (WIM) in Bonn vom 09.04. bis 11.04.2019. Ein Hauptthema, das zur Diskussion steht, werden das Mandat und die Terms of Reference der Task Force on Displacement sein, die die Arbeit in der nächsten Phase definieren.

Publikation
01.04.2019
Aligning the Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) with the Paris Agreement and the SDGs: Challenges and Opportunities
Eine zivilgesellschaftliche Perspektive aus: Bangladesch, China, Indien, Russland & Deutschland

Drei Jahre nachdem die Asiatische Infrastruktur-Investitionsbank (AIIB) ihre Tätigkeit aufgenommen hat analysiert dieser Bericht die Richtlinien der Bank und die bisherigen Erfahrungen in ausgewählten Ländern (China, Indien, Bangladesch, Russland). Er zeigt, dass die Richtlinien der AIIB einerseits einen starken Narrativ von Nachhaltigkeit und transformativem Wandel aufweisen. Die AIIB ist außerdem die am schnellsten wachsende multilaterale Entwicklungsbank (MDB), sowohl in Bezug auf Mitgliedschaft als auch in Bezug auf getätigte Investitionen. Mit ihren Investitionskriterien setzt die AIIB hingegen keine neuen Standards in Bezug auf die Ausrichtung der Finanzflüsse am Pariser Klimaabkommen.

Weitblick
28.03.2019
Weitblick

Um die Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und die Ziele des Pariser Klimaabkommens umzusetzen, brauchen wir dringend ernsthafte internationale Allianzen. Germanwatch unterstützt mehrere solcher Partnerschaften mit der Zivilgesellschaft vor Ort. In diesem WEITBLICK stellen wir diese sogenannten "Multi-Akteurs-Partnerschaften" vor und geben einen Einblick in die Projekte in Kenia, Marokko und weiteren afrikanischen Ländern, in Indien, dem Kosovo und der Ukraine.

Publikation
01.02.2019
Investitionen im Einklang mit 1,5°C
Die Bedeutung des IPCC-Sonderberichts zu 1,5 Grad globale Erwärmung für Finanzierungsentscheidungen

Das 2015 beschlossene UN-Klimaabkommen von Paris senkt die bis dahin international akzeptierte 2-Grad-Obergrenze für globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad und schreibt Anstrengungen fest, die Erwärmung nicht über 1,5 Grad gegenüber vorindustrieller Zeit ansteigen zu lassen. In seinem Artikel 2.1c schreibt das Pariser Abkommen implizit das Finanzwesen als einen Bereich fest, der zur Bekämpfung der Gefahren durch den Klimawandel transformiert werden muss. Dieses Hintergrundpapier zeigt auf Basis der Erkenntnisse des IPCC-Sonderberichtes zu 1,5 Grad (SR1,5) , welche Auswirkungen eine Verschärfung der Zielmarke auf 1,5 anstelle von 2 Grad für Klimaschutzpfade hat, und wie sich das global auf Sektorziele und Investitionen vor allem im Energiebereich auswirkt.

Blogpost
18.12.2018
Studienreise von JournalistInnen in das Kraftwerk Weisweiler

In insgesamt drei Projekten unterstützt Germanwatch ukrainische und russische Akteure dabei, neue Perspektiven für einen Kohleausstieg und eine Energiewende zu entwickeln. Germanwatch will durch die Projekte die Erfahrungen europäischer Kohleregionen in Osteuropa verfügbar machen. JournalistInnen, BürgermeisterInnen, NGO-AktivistInnen und Wirtschaftsakteure aus den Kohleregionen Osteuropas treten in einen Dialog und können die Erfahrungen nutzen, um den bevorstehenden Strukturwandel aktiv und erfolgreich zu gestalten.

Blogpost
15.12.2018
COP24 Katowice

Neben der Gesamtbewertung zu den Themen 1) Reaktion auf den IPCC-Sonderbericht zu 1,5 Grad und höhere Anstrengungen im Klimaschutz 2) Umsetzungsregeln für das Paris-Abkommen 3) Klimafinanzierung 4) Umgang mit klimabedingten Schäden und Verlusten 5) Marktmechanismen