Meldung
11.05.2022
Titelseite des Verbändebriefs
Offener Brief an Kanzler Olaf Scholz

Der diesjährige G7-Gipfel in Elmau steht ganz im Zeichen der durch Russlands Angriffskrieg in Gang gesetzten Zeitenwende, aber auch der sich zuspitzenden Klimakrise. Zum Auftakt der G7-Fachminister:innen-Treffen im Mai haben wir zusammen mit dem BUND, Greenpeace, der Klima-Allianz und dem WWF einen offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz geschrieben, mit zentralen klimapolitischen Forderungen für den diesjährigen G7-Prozess.

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08.12.2021
Indien

Extreme Klimaereignisse sind für Millionen von Menschen aus aller Welt bereits zur Realität geworden. Das gilt auch für Indien: Stürme entwickeln sich zu Wirbelstürmen, mehr als die Hälfte des Landes ist von Dürren betroffen, Überschwemmungen von bisher ungekanntem Ausmaß verursachen katastrophale Schäden. Ein sogenannter Klima-Risiko-Atlas soll hier in Zukunft dabei helfen, mit den Klimawandelfolgen besser umgehen zu können.

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08.12.2021
Karte Deutschland

Das Hochwasser in Deutschland hat in diesem Jahr die massiven Auswirkungen von Extremwetterereignissen deutlich vor Augen geführt. Gleichzeitig ist abzusehen, dass infolge des Klimawandels die Wahrscheinlichkeit und Heftigkeit solcher Unwetterkatastrophen in Zukunft zunehmen wird. Wir haben mit Betroffenen im Ahrtal gesprochen, wo die Wassermassen besonders starke Schäden hinterließen.

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08.12.2021
Senegal Versalzung der Böden
Die allmählich sich verschlimmernden Folgen des Klimawandels, sogenannte Slow-onset-Prozesse, sind in vielen Ländern schon heute zu erkennen.

Neben Extremwetterereignissen verursachen langsam voranschreitende Klimawandelfolgen wie der Meeresspiegelanstieg, die Wüstenbildung oder das Auftauen von Permafrostböden schon heute hohe ökonomische und nicht-ökonomische Schäden und Verluste. Im Senegal etwa bedrohen die Auswirkungen des Meeresspiegelanstiegs an einigen Orten bereits die Lebensgrundlage der Bevölkerung, sowohl in der Stadt als auch auf dem Land. Anpassungsmaßnahmen erreichen hier ihre Grenzen – tausende Menschen mussten ihre Häuser bereits verlassen.

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08.12.2021
Karte Philippinen

Mit Extremwetterereignissen muss man auf den Philippinen ständig rechnen: Hier ereignen sich durchschnittlich 20 Taifune jährlich. Oft stehen die für den Wiederaufbau erforderlichen Gelder nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund hat die philippinische Regierung zusammen mit anderen Volkswirtschaften eine Initiative ins Leben gerufen, um bestimmten Unternehmen im Katastrophenfall unkomplizierten Zugang zu Liquidität und Krediten zu erleichtern.

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08.12.2021
Karte Sri Lanka

Hitzewellen, Dürren, Starkregen – als tropischer Inselstaat im Indischen Ozean ist Sri Lanka hochgradig vom Klimawandel betroffen. Viele Menschen im Land bestreiten ihren Lebensunterhalt durch Landwirtschaft. Oft fehlen die Rücklagen, um sich von unerwarteten Verlusten zu erholen. Daher betreibt die sri-lankische Regierung seit den 1960er Jahren ein Programm, das Kleinbäuer:innen gegen Wetterschäden an Anbaupflanzen versichert.

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08.12.2021
Karte Malawi

Vor zwei Jahren verursachte der Wirbelsturm Idai weitreichende Überschwemmungen und massive Schäden im südlichen Afrika. Doch wie kann etwa Malawi, eines der ärmsten Länder der Welt, seine Bevölkerung dabei unterstützen, solche Extremwetterereignisse zu bewältigen? Eine wichtige Rolle spielen hier sogenannte Klimarisikoversicherungen. Diese können schnelle Hilfe für betroffene Menschen bieten und gleichzeitig zur Risikoreduktion beitragen.

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08.12.2021
Karte Bangladesh

Immer wieder haben die Menschen in Bangladesch mit Überflutungen zu kämpfen, insbesondere nach Wirbelstürmen. In den letzten Jahrzehnten hat das Land unglaubliche Fortschritte dabei gemacht, die Zahl der Todesopfer bei Extremwetterereignissen zu verringern. Nun arbeitet die Regierung daran, einen Mechanismus zu entwickeln, um den Umgang mit konkreten Schäden zu erleichtern. Er soll dabei helfen, dass Betroffene schnell ihre Häuser wiederaufbauen und ihre Arbeit wiederaufnehmen können.

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07.12.2021
Eine Frau trägt Vorräte über eine überflutete Straße in Cap Haïtien.
Lösungsansätze zum Umgang mit Schäden und Verlusten im Globalen Süden

Weltweit ist der arme Teil der Bevölkerung am stärksten von der Klimakrise betroffen. Ganz besonders gilt dies in den Ländern des Globalen Südens. Gleichzeitig werden dort eine Reihe vielversprechender Instrumente zur Bewältigung der Klimawandelrisiken und -folgen erprobt und umgesetzt. Ihre Vorteile und Herausforderungen werden in diesem WEITBLICK von unseren Partnerorganisationen in sechs Ländern vorgestellt. Fest steht: Wir können von Ländern wie Bangladesch viel lernen, etwa beim Umgang mit Flutkatastrophen.

Weitblick
07.12.2021
Weitblick

Die Folgen der Klimakrise treffen heute schon viele Millionen Menschen weltweit, untergraben ihre Lebensbedingungen und zwingen sie, ihre Heimat zu verlassen. Sie sind gleichzeitig ein Fall der globalen wie auch der intergenerationellen Ungerechtigkeit im Klimawandel: Der Umgang mit den Klimaschäden (Loss & Damage) ist noch weitgehend ungeregelt, die Hauptverursacher entziehen sich weitestgehend ihrer Verantwortung. So zentral der Klimaschutz zur Einhaltung der 1,5°C-Grenze und zur Begrenzung der Schäden ist, auch die proaktive Klimaanpassung wie auch Maßnahmen nach Schadenseintritt müssen gestärkt werden, um Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung in ärmeren Ländern in der Klimakrise noch möglich zu machen. Diese WEITBLICK-Ausgabe liefert dafür wichtige Impulse.