Sustainable Finance

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Sustainable Finance bezeichnet die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten privater und öffentlicher Akteure in ihren Entscheidungen. Sustainable Finance betrifft somit Haushalts-, Finanz-, Industrie- und Wirtschafts- sowie Nachhaltigkeits- Naturschutz- und Klimapolitik - ein Querschnittsthema.

Die Notwendigkeit auf den Klimawandel zu reagieren und das Artensterben abzubremsen, erfordern umfassende Umstrukturierungen hin zu Treibhausgasneutralität und einer nachhaltigen Wirtschaft. Bei der riesigen Aufgabe, diese sozial-ökologische Transformation zu finanzieren, kommt Sustainable Finance eine Schlüsselrolle zu.

Wirtschaftliche Strukturen und damit verbundene Produktions- und Konsummuster werden sich im Rahmen der sozial-ökologischen Transformation grundlegend ändern. Das Finanzwesen hat bei der Transformation der Realwirtschaft als Kapitalgeber eine zentrale Hebelfunktion, da es Unternehmen zum Beispiel leichter und günstiger mit Finanzkapital ausstatten kann. Um diese Funktion zu erfüllen, bedarf es wissenschaftsorientierter, einheitlicher Standards, entsprechender Nachhaltigkeitsdefinitionen und Transparenz. Ausgehend von diesen Bedarfen arbeitet Germanwatch im Themenfeld Sustainable Finance zu deutschen, europäischen und internationalen Sustainable Finance-Strategien und begleitet als zivilgesellschaftliche Umwelt- und Entwicklungsorganisation diese politischen und wirtschaftlichen Prozesse.

Grafik: Sustainable Finance Übersicht

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Aktuelles zum Thema "Sustainable Finance"

Alle dynamischen NT nicht archiviert
Blogpost
19.05.2022
Die Methodik zur nachhaltigen Rechnungslegung der Value Balancing Alliance unter der Lupe

Wie lassen sich die Auswirkungen von Geschäftsaktivitäten von Unternehmen auf die Umwelt und Gesellschaft sinnvoll darstellen und transparent machen? Ansätze hierzu gibt es viele. Seit 2019 arbeitet die Value Balancing Alliance (VBA) an einem solchen Ansatz. Zusammen mit dem WWF und NABU haben wir die Methodik dahinter analysiert und die Ergebnisse in einem Factsheet veröffentlich.

Meldung
19.05.2022
Offener Brief an die deutschen Mitglieder des Europäischen Parlaments

Am 20. Mai endet die Einreichfrist der Resolutionsentwürfe für den zweiten delegierten Rechtsakt zur EU-Taxonomie, in dem nach dem Willen der Europäischen Kommission sowohl Atom als auch Erdgas als nachhaltige Energieträger eingestuft werden sollen. Damit Deutschland und Europa ihre selbst gesetzten Klimaziele erreichen können, muss die Nutzung fossiler und nicht nachhaltiger Energieträger aber schnellstmöglich beendet statt ausgebaut werden.

Meldung
11.05.2022
Offener Brief an Kanzler Olaf Scholz

Der diesjährige G7-Gipfel in Elmau steht ganz im Zeichen der durch Russlands Angriffskrieg in Gang gesetzten Zeitenwende, aber auch der sich zuspitzenden Klimakrise. Zum Auftakt der G7-Fachminister:innen-Treffen im Mai haben wir zusammen mit dem BUND, Greenpeace, der Klima-Allianz und dem WWF einen offenen Brief an Bundeskanzler Olaf Scholz geschrieben, mit zentralen klimapolitischen Forderungen für den diesjährigen G7-Prozess.

Publikation
28.04.2022

Im November 2021 fand der 26. Klimagipfel (COP26) im schottischen Glasgow statt. Die Erwartungen waren hoch: Die Ergebnisse und Beschlüsse sollten der Dringlichkeit des Handelns gerecht werden – beim Klimaschutz ebenso wie beim Umgang mit Klimawandelfolgen. Konnte das Ergebnis der COP26 den Erwartungen gerecht werden? Das Factsheet bietet einen Überblick über die wichtigsten Entscheidungen und zeichnet die Verhandlungsdynamik in Glasgow nach. Außerdem wird aufgezeigt, was bei den Vorbereitungen auf die COP27 in Ägypten beachtet werden sollte.

Publikation
16.02.2022
Die deutsche G7-Präsidentschaft – eine Chance, die Klimafinanzierung zu verbessern

Die G7-Staaten gehören zu den führenden Industrienationen und haben historisch gesehen am meisten zum Klimawandel beigetragen. Damit kommt ihnen eine besondere Verantwortung zu – auch bei der Klimafinanzierung. Nachdem die bisherigen finanziellen Zusagen nicht eingehalten wurden, bietet die deutsche G7-Präsidentschaft nun die Chance, neue Absprachen zu treffen. Vor diesem Hintergrund formulieren wir in diesem Policy Brief fünf zentrale Forderungen an die G7.

Pressemitteilung
02.02.2022
Germanwatch kritisiert finalen EU-Kommissionsentwurf zur Einstufung von Erdgas und Atom als „nachhaltig“ scharf / Ampel-Koalition gibt mit Forderung nach Aufweichung der Gaskriterien klimapolitisch schlechte Figur ab / EU-Parlament entscheidet nun über Zukunft des Instruments

Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch droht der EU-Taxonomie ein schwerer Glaubwürdigkeitsverlust. Grund ist der heute veröffentlichte finale Taxonomie-Entwurf der EU-Kommission, der die Aufnahme von Atomenergie und Erdgas in die Kriterien für nachhaltige Aktivitäten vorsieht. „Die EU-Kommission gibt sich bei der Frage um Atom und Erdgas in der Taxonomie völlig beratungsresistent. Sie ignoriert die wissenschaftsbasierten Vorschläge des eigenen Beratungsgremiums," kommentiert Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

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Teamleiter Internationale Klimapolitik
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Referentin für G7, Klimaschutz und Finanzierung
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