Meldung
18.04.2019
2019-04 WLH Reserveantibiotika
56% der Billig-Hähnchen sind mit antibiotikaresistenten Keimen kontaminiert. Wir fordern Tiere-Menschen-Rechte!

56 % der Billig-Hähnchen sind mit antibiotikaresistenten Keimen kontaminiert. Die Resistenzraten gegen die für Menschen allerwichtigsten Antibiotika auf Hähnchenfleisch aus Discountern sind mit über 30 Prozent besonders alarmierend. Dabei sollen diese Reserveantibiotika im Notfall Menschenleben retten.

Publikation
17.04.2019
Umsetzungsregeln für das Paris-Abkommen beschlossen

Das auf der Weltklimakonferenz im polnischen Katowice (COP24) vereinbarte Regelwerk ist eine solide technische Grundlage für die weltweite Umsetzung des Pariser Klimaabkommens. Zur Abwendung der Klimakrise kommt es aber darauf an, dass alle Staaten deutlich mehr politischen Willen zur zügigen Umsetzung des Abkommens zeigen. In diesem Nachbereitungspapier stellen wir die wichtigsten Entscheidungen vor allem zu den Elementen der Umsetzungsregeln vor und – wo relevant – die politischen Kompromisse zwischen den Staaten dazu dar. Auch analysieren wir, wo wir die Regeln als robust genug bewerten – und wo nicht.

Pressemitteilung
16.04.2019
Pressemitteilung
Untersuchung im Auftrag von Germanwatch: 56 Prozent der getesteten Hähnchen mit resistenten Erregern / Bei jedem dritten Hähnchen sogar Resistenzen gegen Antibiotika der höchsten Priorität für Menschen / Germanwatch fordert Verbot des Einsatzes der für Menschen wichtigsten Antibiotika, eine Abgabe auf alle anderen Antibiotika in der Tierhaltung sowie Gesetze für mehr Tierschutz im Stall

Berlin (16. April 2019). Eine heute in Berlin vorgestellte Untersuchung von Hähnchenfleischproben aus großen Discountern im Auftrag der Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch hat alarmierende Befunde zutage gefördert: Von 59 Portionen Hähnchenfleisch - gekauft bei Lidl, Netto, Real, Aldi (Nord und Süd) sowie Penny - ist mehr als jede zweite Probe (56 Prozent) mit Antibiotika-resistenten Erregern belastet. Jede fünfte Probe weist sogar mehrere verschiedene Resistenzen auf.

Publikation
16.04.2019
Screenshot Antibiotikaresistenzen, Ursachen und Reduktionsstrategien in der Tierhaltung

Lebensmittel aus Deutschland sind angeblich unter besonders hohen Standards hergestellt. Das ist falsch. Mit Blick auf Tierschutz und die Regeln zur Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen fällt die Bundesregierung teils weit hinter die EU-Nachbarländer zurück. So werden hierzulande im Schnitt 89 Milligramm Antibiotika je Kilo Fleisch verbraucht, während Schweden mit 12 Milligramm ebenfalls ein Kilogramm Fleisch in deutlich tierfreundlicheren Haltungen erzeugen kann.

Publikation
16.04.2019
Analyse von Hähnchenfleisch auf antibiotikaresistente Erreger

Antibiotika in der Massentierhaltung - das sollte nach jahrelangen Bemühungen der Bundesregierung kein Anlass mehr für Sorge sein. Ist es aber leider, wie die Untersuchung von Germanwatch zeigt: Mehr als jedes zweite Hähnchen im Discounter ist kontaminiert mit antibiotikaresistenten Erregern. Jede dritte Hähnchenfleischprobe wies im Labor sogar Belastungen mit speziellen Resistenzen gegen Reserveantibiotika auf.

Blogpost
15.04.2019
Bank of England 1920 addition

Das Jahr 2019 ist entscheidend für die zukünftige Klimapolitik in Deutschland und Europa. Das Finanzwesen und seine Hebelwirkung über alle Sektoren hinweg spielt eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Klimawandel und für nachhaltiges Wirtschaften. Deutschland kann dabei im Bereich Green Finance von Vorreiterländern lernen. Sieben internationale AutorInnen erklären in den folgenden Wochen daher den Ansatz ihres Landes, den Finanzmarkt grüner zu gestalten und gehen dabei auf Chancen, Hürden und unbeantwortete Fragen ein.

Meldung
12.04.2019
32 - 40 h / Woche (80-100%), zum nächstmöglichen Termin, Arbeitsort Berlin

Germanwatch e.V. sucht eine Mitarbeiterin bzw. einen Mitarbeiter zur Unterstützung bei der Erstellung des „Brown to Green Reports“, der analysiert ob und inwieweit die Länder der G20 ihre Wirtschaften transformieren hin zu niedrigen Emissionen. Sie sollten bezüglich Ihrer Kenntnisse, Erfahrungen und Interessen im Bereich globale Klimaschutz- und Energiepolitik breit aufgestellt sein und die diesbezüglichen wissenschaftlichen und politischen Tendenzen und Debatten kundig und prägnant in deutscher wie auch in englischer Sprache in Studien aufarbeiten und kommunizieren können. Der Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von internationalen Studien für ein Fachpublikum und die breitere interessierte Öffentlichkeit. Die Stelle ist im Team Internationale Klimapolitik angesiedelt.

Pressemitteilung
11.04.2019
Pressemitteilung
Medien-Einladung/Terminhinweis

Der Antibiotikaeinsatz in der Tierhaltung in Deutschland wurde seit 2011 mehr als halbiert, doch sind damit auch die Raten der Antibiotikaresistenzen auf Fleisch gesunken und damit die Gesundheitsrisiken für Verbraucherinnen und Verbraucher? Die Umwelt- und Verbraucherschutzorganisation Germanwatch hat Hähnchenfleisch aus den Discountern Lidl, Netto, Real, Aldi und Penny eingekauft und im Labor auf antibiotikaresistente Erreger testen lassen - insbesondere auch auf solche, die selbst Reserveantibiotika unwirksam machen können. Die aus unserer Sicht alarmierenden Ergebnisse zu Antibiotikaresistenzen auf Hähnchenfleisch stellen wir auf einer Pressekonferenz am Dienstag, 16. April, in Berlin vor.

Publikation
04.04.2019
Cover Briefing Paper ExComm Meeting 2019

Diese Kurzinformation gibt einen Ausblick auf die bevorstehende neunte Sitzung des Exekutivkomitees (ExCom) des Warschauer Internationalen Mechanismus für Schäden und Verluste (WIM) in Bonn vom 09.04. bis 11.04.2019. Ein Hauptthema, das zur Diskussion steht, werden das Mandat und die Terms of Reference der Task Force on Displacement sein, die die Arbeit in der nächsten Phase definieren.

Meldung
03.04.2019
UN-Leitprinzpien für Wirtschaft und Menschenrechte
Germanwatch kritisiert Intervention von Kanzleramt und Wirtschaftsministerium beim Monitoring zum Nationalen Aktionsplan

Laut Medienberichten versuchen Kanzleramt und Bundeswirtschaftsministerium, das Verfahren zu verwässern, mit dem die Bundesregierung überprüfen lässt, ob große deutsche Unternehmen ihrer menschenrechtlichen Verantwortung ausreichend nachkommen. Zur heutigen Abteilungsleitersitzung zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) kommentiert Cornelia Heydenreich, Teamleiterin Unternehmensverantwortung bei Germanwatch: „Es ist ein Unding, dass das Kanzleramt auf den letzten Drücker die Methodik des Monitorings weiter verwässern will."