Meldung
15.11.2019
Logo PublicClimateSchool 11.2019

Im Rahmen der Klimademo am 29.11. gibt es bundesweit eine Woche lang KlimaBildung für ALLE an 25 Universitäten. Germanwatch unterstützt die Klimaaktionswoche von Fridays for Future und ist mit Vorträgen und Diskussionen an der Uni Bonn dabei (Facebook-Link: https://www.facebook.com/Fridays-For-Future-Bonn-355256835325263/)

Pressemitteilung
15.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch begrüßt Einigung auf neue Energierichtlinie / Bundesregierung gibt in letzter Minute Widerstand auf und unterstützt ambitionierten Klimaschutz

Als "wichtiges Signal für den gesamten Finanzmarkt" begrüßt Germanwatch die Verabschiedung der neuen Energierichtlinie der Europäischen Investitionsbank. Sie legt den Ausstieg aus der Finanzierung fossiler Energieprojekte bis Ende 2021 fest. Der Ausstieg gelang auch dank einer am Ende gemeinsamen Linie der zuvor zerstrittenen Bundesministerien. „Dieser Beschluss setzt ein wichtiges Signal für andere Entwicklungsbanken und den gesamten Finanzmarkt. Die Finanzierung fossiler Energieprojekte, die nicht vereinbar sind mit den Pariser Klimazielen, wird so insgesamt deutlich schwieriger werden“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch.

Meldung
14.11.2019
Alle Nominierten BNE mit Dr. Rivera
Berlin ZeitzeicheN: Germanwatch Hand Print ist Sieger in der Kategorie "BNE – außerhalb von Lehrplan und Klassenzimmer"

Der "Deutsche Lokale Nachhaltigkeitspreis ZeitzeicheN" Preis wird von der Grünen Liga bundesweit vergeben. Er würdigt beispielhaftes Engagement bei der Umsetzung der Agenda 2030 und rückt die Arbeit der Wettbewerbsteilnehmer*innen ins öffentliche Bewusstsein. Unter 185 Einsendungen wurden in fünf Kategorien fünf Sieger gekürt - jede Siegerin mit 2000,- € Preisgeld. Das Germanwatch-Team Bildung für nachhaltige Entwicklung konnte als Sieger der Kategorie „BNE – außerhalb von Lehrplan und Klassenzimmer“ den Preis im Rahmen des Netzwerk21Camp 2019 in Berlin entgegennehmen.

Pressemitteilung
13.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch lobt heute veröffentlichte Lanxess-Strategie für Klimaneutralität bis 2040 / Weitere Unternehmen der energieintensiven Industrie sind nun gefordert nachzuziehen

Germanwatch bewertet die heute veröffentlichte Klimastrategie des Chemiekonzerns Lanxess als einen beispielgebenden Schritt. „Wir begrüßen die Klimastrategie von Lanxess", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Wenn das fünftgrößte Chemieunternehmen Deutschlands für alle Produktionsstandorte weltweit Klimaneutralität bis 2040 verspricht, ist das ein wichtiges Signal für die Klimatransformation an die gesamte Branche und die Politik."

Publikation
13.11.2019
Cover Studie Goldbergbau, Menschenrechtsverletzungen und der Konflikt in Kolumbien

Goldbergbau finanziert seit Langem die bewaffneten Konflikte in Kolumbien. Mit Verabschiedung der EU-Konfliktmineralienverordnung 2017 ist diese Problematik auch in Europa stärker ins Bewusstsein gerückt. Eine der weltweit größten Schmelzen, die Schweizer Schmelze Metalor, hat sich deshalb inzwischen aus dem Geschäft mit Kleinbergbau zurückgezogen. Gleichzeitig ist der Zusammenhang zwischen in artisanalem Bergbau (sog. "manueller Kleinbergbau") gewonnenem Gold und der Finanzierung des bewaffneten Konflikts in Kolumbien wesentlich komplexer. Ein Boykott kann den ohnehin durch die nationale Gesetzgebung stark kriminalisierten Kleinbergbau zu Gunsten internationaler Bergbauunternehmen weiter marginalisieren und in die Illegalität treiben. Gleichzeitig werden durch die EU-Konfliktmineralienverordnung viele gravierende Menschenrechtsverletzung, wie gewaltsame Vertreibungen und massive Umweltzerstörung durch große Bergbauunternehmen, die die Lebensgrundlagen lokaler Bevölkerung zerstören nicht erfasst.

Pressemitteilung
13.11.2019
Pressemitteilung
Germanwatch und Partnerorganisationen fordern von Bundesregierung engagierte Umsetzung der EU-Konfliktmineralienverordnung und Lieferkettengesetz

Anlässlich der „ecolution 2019“ des Unternehmenszusammenschlusses Econsense fordert Germanwatch gemeinsam mit kolumbianischen Partnerorganisationen die Bundesregierung auf, Unternehmen verbindlich zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten. Eine heute veröffentlichte Studie aus Kolumbien zu Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen beim Goldabbau in dem Land unterstreicht die Dringlichkeit dieser Forderungen.

Publikation
11.11.2019
Cover: Brown to Green Report 2019
Der „Brown to Green“-Report 2019 zieht Bilanz zu den Klimaschutzanstrengungen der G20 Staaten.

Die G20 Staaten sind verantwortlich für rund 80 % der globalen Treibhausgasemissionen, ebenso wie für rund 85 % des globalen Bruttoinlandsprodukts. In den G20-Ländern könnten rund 70 % der Auswirkungen des Klimawandels durch eine Limitierung der Erderwärmung auf 1,5°C statt auf 3°C verhindert werden.. Die Mitglieder der G20 haben nicht nur eine politische Verantwortung, sondern auch ein wirtschaftliches Interesse sowie die wirtschaftliche Fähigkeit, die Welt auf einen 1,5°C-kompatiblen Weg zu bringen.

Pressemitteilung
11.11.2019
Pressemitteilung
Climate Transparency-Konsortium stellt neuen Brown-to-Green-Report zur G20 vor: Noch keines der G20-Länder auf Kurs um das Temperaturlimit des Pariser Klimaabkommens einzuhalten +++ Hälfte der G20-Staaten könnte aber aktuelle eigene Klimaziele erhöhen +++ Auch G20 massiv von Wetterextremen betroffen: Über 260.000 Todesopfer durch Stürme, Überflutungen und Hitzewellen in 20 Jahren +++

Kein einziger der G20-Staaten befindet sich derzeit auf einem Kurs der es ermöglicht, den globalen Temperaturanstieg - wie vom Pariser Klimaabkommen angestrebt - auf 1,5 Grad zu begrenzen. Zusammengerechnet wachsen die Emissionen der 20 größten Volkswirtschaften der Welt weiterhin. Immerhin rund die Hälfte dieser Staaten ist aber auf gutem Weg, die selbst gesetzten nationalen Klimaziele zu erreichen oder gar zu überbieten. Sie wären somit in der Lage, ihre bislang für das Pariser Klimaabkommen gemachten und ausnahmslos zu schwachen Zusagen im kommenden Jahr zu erhöhen. Das Abschneiden Deutschlands im G20-Vergleich ist gleich in mehreren Bereichen schwach. Dies sind einige Kernaussagen des heute erschienenen Brown-to-Green-Reports der internationalen Initiative Climate Transparency

Pressemitteilung
08.11.2019
Pressemitteilung
Gesetz heute in erster Lesung: Entwurf mit unzureichender Lenkungswirkung und Sozialverträglichkeit / Gutachten zeigt zudem Rechtsunsicherheit auf und empfiehlt Anpassungen

Germanwatch fordert Nachbesserungen am Entwurf für ein Brennstoffemissionshandelsgesetz, der heute in den Bundestag eingebracht wird. Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch: „Der CO2-Preis hat das Potenzial, ein zentraler Teil des Instrumentenmixes der Klimapolitik zu sein. Die von der Bundesregierung vorgesehenen Preise sind jedoch viel zu niedrig und der geplante Pfad, auf dem die Preise schrittweise steigen, müsste weiter in die Zukunft reichen um Lenkungswirkung zu entfalten. Hier sollte der Bundestag dringend nachbessern.“

Publikation
04.11.2019
Cover Kriterienkatalog Zukunftsfähige Energiewirtschaft
Kriterienkatalog für eine gemeinwohlorientierte Bewertung von Geschäftsmodellen

Klimaschutz und Digitalisierung stellen die Energiewirtschaft vor neue Herausforderungen und setzen sie unter Veränderungsdruck. Um dem zu begegnen und zu jedem Zeitpunkt eine vollständige Versorgungssicherheit zu gewährleisten, bedarf es innovativer Geschäftsmodelle, die für ausreichende Flexibilität im Energiesystem sorgen und es intelligenter machen. Dieser Kriterienkatalog soll etablierten Unternehmen und neuen Akteuren der Energiewirtschaft Orientierung bieten und die gemeinwohlorientierte Bewertung von neuen Geschäftsmodellen erleichtern.