Meldung | 06.04.2020

Von der Corona-Krise zur nachhaltigen Wirtschaft

Gastbeitrag von Reinhard Loske bei agora42
Pressemitteilung

In einem aktuellen Gastbeitrag bei agora42 teilt Reinhard Loske, Präsident der Cusanus Hochschule für Gesellschaftsgestaltung in Bernkastel-Kues und Germanwatch-Vorstand, seine Überlegungen zum inneren Zusammenhang von Naturkrise und Corona-Krise. In seinem Essay geht er der Frage nach, was zukunftsorientierte Politik jetzt leisten muss.

Meldung | 06.04.2020

Stellenausschreibung: Referent*in für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten (m/w/d)

Arbeitsort Berlin, 30h / Woche, Vergütung in Anlehnung an TVÖD 11, Beginn möglichst zum 01.07.2020, voraussichtlich befristet bis 31.05.2021 (Elternzeitvertretung)
Germanwatch Logo

Germanwatch sucht im Rahmen einer Elternzeitvertretung eine/n Referent*in für zukunftsfähiges Wirtschaften in globalen Lieferketten (m/w/d) mit Erfahrung in der Bildungs- und Netzwerkarbeit und dem Thema Unternehmensverantwortung und Menschenrechtsverletzungen in globalen Lieferketten. Ihre zentrale Aufgabe ist die Vernetzung, den Aufbau von Kapazitäten und die Strategieentwicklung von Berliner NROs und Initiativen in der Stadt zu unterstützen sowie die Bildungs- und Informationsarbeit.

NAP-Monitoring: Bewertung und Forderungen zum zweiten Zwischenbericht

Deckblatt des Zwischenberichts
Gemeinsame Stellungnahme von CorA-Netzwerk, DGB, Forum Menschenrechte, TI Deutschland, VENRO und vzbv

Anfang März 2020 hat die Bundesregierung endlich den Zweiten Zwischenbericht vorgelegt, mit dem sie den Umsetzungsstand der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht unter großen deutschen Unternehmen untersuchen lässt. Schon zuvor war bekannt geworden, dass nicht einmal ein Fünftel der befragten Unternehmen die Vorgaben des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) erfüllt. Dieser Wert bleibt klar hinter der Zielmarke von 50 Prozent zurück, die die Bundesregierung aufgestellt hatte. Dabei ist aus mehreren Gründen davon auszugehen, dass das eigentliche Ergebnis noch geringer ausfällt.

Meldung | 31.03.2020

#tatenfueralle - Solidarität in Zeiten der Corona-Krise

Social-Media-Kampagne macht Engagement sichtbar
Banner #tatenfueralle

Mit Ihren #tatenfueralle setzen Sie sich für eine nachhaltige und solidarische Gemeinschaft in Zeiten der Corona-Krise ein? Sie möchten Ihr Engagement bekannt machen und/oder sich mit Mitstreiter*innen vernetzen?

Das RENN-Netzwerk unterstützt Akteur*innen, die sich aktuell für von der Krise betroffene Menschen stark machen und konkrete Unterstützungsangebote bieten, indem es ihre Projekte öffentlich bekannt macht und sie gezielt mit Unterstützer*innen vernetzt.

KlimaKompakt

KlimaKompakt Nr. 94: Klimabedingte Migration

Die wachsende Klimakrise wird weltweit sichtbar, alle Länder und Regionen sind betroffen. Dennoch sind es die besonders verletzlichen Menschen in den am stärksten betroffenen Ländern, die am meisten unter den Klimaveränderungen leiden. Der steigende Meeresspiegel und die daraus resultierende Versalzung von Frischwasser und landwirtschaftlichen Böden zählen zu den diversen Klimafolgen, die ursprüngliche Lebensräume für Menschen unbewohnbar machen. Hinzu kommen die sehr eingeschränkten Kapazitäten vieler armer Länder, sich an diese Folgen anzupassen und – wo nötig – mit entstandenen Schäden und Verlusten umzugehen. Viele Menschen stellt das vor existenzielle Herausforderungen: Durch Klimafolgen, Grenzen der Anpassung und fehlende Kapazitäten (und Unterstützung) werden sie aus ihrer Lebensumgebung vertrieben und zur Migration gezwungen. Ihre Situation ist von Region zu Region unterschiedlich. Bezüglich ihres Status, ihrer Rechte und ihrer Unterstützung gab es aber seit 2018 wichtige Entwicklungen.

Meldung | 26.03.2020

Antibiotika retten

Unterstützen Sie Germanwatch: für einen Wandel in der Tierhaltung und den Erhalt wirksamer Antibiotika.
Antibiotikamissbrauch - Tiere - Menschen Rechte

Gerade in der Corona-Krise brauchen wir wirksame Antibiotika bei Sekundärinfektionen. Industrielle Tierhaltungen verbrauchen 700 t Antibiotika für „gesunde“ Tiere. Jedes 2. Hähnchen im Supermarkt ist mit resistenten Erregern kontaminiert. Germanwatch engagiert sich für einen grundlegenden Wandel in der Tierhaltung: Wir wollen eine Landwirtschaft mit Respekt vor Tieren, Gesundheit, Ökologie und sozialer Gerechtigkeit weltweit voran bringen und den missbräuchlichen Einsatz von Antibiotika bekämpfen.

Meldung | 22.03.2020

Coronakrise und Klimaschutz: Demokratie stärken, nicht aushöhlen!

Christoph Bals im Gespräch mit Dieter Kassel auf Deutschlandfunk Kultur (20.03.2020)
Bild: Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, im Dialog

Kurzfristig entlastet die Coronakrise zwar die Umwelt, hat aber keinen langfristigen Effekt für den Klimaschutz, warnt Christoph Bals von Germanwatch. [...] Sorge bereitet Bals, dass es in Deutschland, in Europa, aber auch weltweit Akteure gebe, die mit der fossilen Wirtschaft eng verbunden seien und die Coronakrise dazu nutzen wollten, um den Klimaschutz auszuhebeln. „Das wäre in der Tat absolut schrecklich für die Zukunft des Klimaschutzes“, so Bals. „Wir müssen diese starke Kurve nach oben umdrehen in eine Kurve nach unten, und zwar deutlich nach unten. Ansonsten haben wir keine Chance, die Klimaziele, die zur Abwendung und Eindämmung der Klimakrise notwendig sind, auch so umzusetzen oder zu erreichen."